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Verbesserter Schallschutz durch Balkonverglasung

(14.6.2013) Nordrhein-Westfalens Landschaft ist geprägt von Industriebrachen. Die Städte und Gemeinden, speziell auch im Ruhrgebiet, entwickeln neue Nutzungsmög­lichkeiten für ehemalige Industrieflächen. Ein Beispiel hierfür ist die Restrukturierung des Gewerbegebiets Hennef, eine Fläche von zirka 40.000 m², fußläufig vom Bahnhof und vom Stadtzentrum entfernt.


Als letzte Parzelle entstand im Sommer 2012 auf der ehemaligen Industriebrache eine stattliche Wohnanlage mit 55 Wohneinheiten und einer Tiefgarage (siehe Google-Maps). Der private Bauherr, ein Unternehmer, hatte klare Vorstellungen: Großzügigen Wohnraum schaffen, der sich gut vermieten lässt, bei möglichst überschaubaren Her­stellungskosten und einer hohen Bauqualität mit Nachhaltigkeit. Das Architekturbüro Weirich in Rheinbach stellte sich der Herausforderung und schuf eine moderne Wohn­anlage, nachhaltig und energieeffizient.

Die Anlage wurde als KfW-Effizienzhaus 70 errichtet. Hierfür wurde ein spezielles Energiekonzept für die Warmwasserberei­tung und die Beheizung entwickelt. Die gesamte Energie wird mit Wärmepumpen erzeugt, die über 17 Soleleitungen mit je­weils 115 Meter Tiefe versorgt werden. Alle Wohnungen sind zudem mit einer bedarfsgeführten Lüftungsanlage ausgestat­tet. Die Regelung des Luftstroms erfolgt automatisch in Ab­hängigkeit der relativen Luftfeuchtigkeit.

Die Idee des Architekten war, ein Ensemble aus drei Gebäu­dekörpern zu schaffen, welches durch einen üppig begrünten Innenhof miteinander kommuniziert. Dieser ist durch einen geschlossenen Riegel zur stark befahrenen Bonner Straße und Clara-Schumann-Straße abgeschottet, so dass er von den Bewohnern als Ruhe-Oase genutzt werden kann.

Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt über Laubengänge auf der Nordseite. Die Süd- und Westseite orientieren sich zu den hochfrequentierten Straßen. Aus diesem Grunde wurden hier die Wohnräume, wie Küche und Wohnzimmer, geplant. Die Schlafräume sind zum ruhigen Innenhof ausgerichtet.


Zur Verbesserung des Schallschutzes und zur Erhöhung der Wohnqualität wurden den Wohnräumen großzügig verglaste Loggien vorgeschaltet und besondere Schallschutz­maßnahmen gefordert. So entschied sich der Bauherr, 17 Loggien zu verglasen – mit der ungedämmten Brüstung SL 45 und dem rahmenlosen Schiebe-Dreh-System SL 25 vom Systementwickler und -hersteller Solarlux. Im geschlosse­nen Zustand erreicht das System eine Schallreduzierung von 21 Dezibel. Durch die rahmenlose Verglasung wird der Lichtein­fall in die dahinter liegenden Räumen nicht beeinträchtigt. Ne­ben dem Schallschutz bietet die Lösung bei kaltem Wetter ei­nen effektiven Wärmepuffer, der die Heizkosten reduziert.
  
In den warmen Monaten lassen sich die Schiebe-Dreh-Systeme über ihre gesamte Breite öffnen, so dass der Freiraum-Charak­ter sich vollständig entfalten kann. Als gestalterisches Element umfasste der Architekt die Loggien mit Holzkuben, so dass sie optisch hervorgehoben werden. Die Öffnungsweiten der drei verschieden großen Loggien liegen zwischen 2,60 und 4,70 m. Insgesamt wurden 105 Flügel mit einer Verglasung von sechs Millimeter Einscheibensicherheitsglas eingebaut. Die Brüstung und Verglasung sind in Modulbauweise konzipiert und vorge­fertigt, so dass eine schnelle Montage gewährleistet wurde.

Weitere Informationen zu Balkonverglasungen bzw. dem Schiebe-Dreh-System SL 25 können per E-Mail an Solarlux angefordert werden.

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