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Powerline im Eigenheim - Siemens bringt vernetzte Hausgeräte auf den Markt

Haushaltsgeräte, Hausgeräte, Herd, Kühlschrank, Gefrierschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine, Trockner, Klimagerät, Herde, Kühlschränke, Gefrierschränke, Waschmaschinen, Klimageräte(14.12.2003) Die Frage "Hab' ich den Herd ausgestellt?" soll künftig dank vernetzter Hausgeräte ihren Schrecken ver­lie­ren. Siemens setzt dazu aktuell auf Powerline (Daten­über­tragung über das Stromnetz), wodurch keine weiteren Kabel­in­stal­lationen notwendig sind und die Vernetzung über die Steckdose erfolgt. Per Handy sollen so Hausfrauen respektive Hausmänner kontrollieren können, ob die Waschmaschine schon läuft, der Kühlschrank wunschgemäß kühlt oder eine Herdplatte versehentlich noch eingeschaltet ist; ggfl. kann ein Gerät auch aus- bzw. eingeschaltet oder nachgeregelt werden. Innerhalb des Hauses können nahezu alle an­ge­schlos­senen Geräte über einen Tablet-PC bedient werden. Zunächst sollen Herde, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Trockner, Kühl-Gefrier-Kombinationen und Klimageräte aus der Oberklasse entsprechend ausgestattet werden. Am 10. Dezember 2003 wurde das System serve@Home offiziell vorgestellt.

Die betreffenden Geräte haben einen kleinen Einschubschacht, in die eine kleine Box eingebaut wird. Darin enthalten ist ein Elektronik, die die Daten auf die Frequenz des Netzstroms von 50 Hertz aufmoduliert. Ein externes Gateway filtert überdies die Daten aus dem Stromnetz und übernimmt zentral über eine WLAN-Vverbindung die Kommunikation mit dem Tablet-PC, einem Laptop oder dem Handy. Die Anwender können über eine Windows-Oberfläche auf alle angeschlossenen Geräte zugreifen.

Möglich sind auch Pusch-Meldungen, wenn beispielsweise die Gefrierschrank-Tür nicht fest geschlossen wurde. Oder das System schlägt Alarm, wenn die Temperatur zu hoch wird und die Lebensmittel zu tauen drohen. Ferner kann der Kundendienst eine Fernüberprüfung durchführen, wenn ein Gerät ausfällt, was bei kleineren Fehlern die teure Anfahrt eines Technikers sparen kann.

Die zur Vernetzung vorbereiteten Geräte kosten 50 Euro Aufpreis. Sie haben den Einschubschacht und können daher auch später nachgerüstet werden. Das Bediensystem kostet 3999 Euro; darin ist aber ein Tablet-PC für 2500 Euro enthalten. Da serve@Home auf einem offenen Standard beruht, können in Zukunft auch Heizung, Beleuchtung oder Jalousien an die Vernetzung angeschlossen werden.

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