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Renault Traffic Design Award geht in die 6. Runde

  • Mehr Leidenschaft für den Lebensraum
  • Verkehr Zukunftsweisende Konzepte für Verkehrsbauten gesucht
  • Bundesarchitektenkammer erstmals Kooperationspartner

(25.4.2005) Am 20. April 2005 fiel der Startschuss für den diesjährigen Renault Traffic Design Award. Bis zum 31. Juli 2005 können sich Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Studierende erneut mit zukunftsweisenden Gestaltungsideen für den Lebensraum Verkehr bewerben. Prämiert werden sowohl einzelne Verkehrsbauwerke als auch planerische Gesamtstrategien. Allein 2004 verzeichnete der Wettbewerb rund 200 Einreichungen. Das Renommee des Wettbewerbs wird in diesem Jahr dadurch gestärkt, dass erstmals die Bundesarchitektenkammer als Kooperationspartner fungiert.

Verkehrsarchitektur, Lord Norman Foster, Autobahnbrücke Viaduc de Millau
Ein Beispiel für visionäre Verkehrsarchitektur ist die von Lord Norman Foster entworfene Autobahnbrücke Viaduc de Millau, die im Dezember 2004 als höchste Schrägseilbrücke der Welt im südfranzösischen Millau offiziell eingeweiht wurde. (Foto: Axel Springer AG)

In seinem sechsten Jahr setzt sich der Renault Traffic Design Award aus drei Wettbewerbsbestandteilen zusammen:

  • Im klassischen Architektenwettbewerb können Architekten, Ingenieure und Stadtplaner bereits realisierte Projekte einreichen. Gesucht sind beispielsweise Brücken, Parkhäuser, Bahnhöfe oder Schnittstellen im Verkehr, die im Design überzeugen und wegweisend konzipiert sind.
  • Der Sonderpreis "Kommunen" richtet sich an Städte mit über 100.000 Einwohnern, die verkehrsplanerische Gesamtstrategien entwickeln.
  • Der diesjährige Hochschulwettbewerb steht unter dem Thema "Die Mitfahrzentrale der Zukunft - Neue Formen der Mobilität". Gesucht werden unkonventionelle Entwürfe für Mitfahrzentralen, die die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel auf funktionelle und ästhetisch ansprechende Weise miteinander verbinden.

Mit der Einführung des Renault Traffic Design Award im Jahr 2000 wurde eine Lücke in der Vielzahl der Architekturwettbewerbe geschlossen. Aus einem ambitionierten Experiment entwickelte sich ein anerkanntes Forum für Verkehrsarchitektur. So wurde Renault als Gast in den Konvent der deutschen Baukultur, einer Initiative der Bundesregierung, berufen.

  • Die Sieger des Architektenwettbewerbs und des Sonderpreises "Kommunen" erhalten als Preis eine Skulptur des Bildhauers Thomas Schönhauer.
  • Der Gewinner des Hochschulwettbewerbs erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro, der zweite und dritte Platz ist mit jeweils 2.500 Euro dotiert.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine achtköpfige Jury, die sich aus namhaften Architekten, Designern und Fachjournalisten zusammensetzt. Den Vorsitz der Jury wird wie in den Vorjahren der Bonner Architekt und Stadtplaner Professor Thomas Sieverts übernehmen.

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