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Fermacell greenline: Luftreinigung ohne Katalysator mit Gipsfaser-Platten

Fermacell greenline - Logo(8.9.2009) Am 3.9. hat der Marktführer für Gipsfaser-Platten im Rahmen einer Pressekonferenz mit Fermacell greenline ein neues Produkt für gesundheitsbewusste Bauherren und Modernisierer vorgestellt. Über eine spezielle werksseitige Beschichtung kann die neue Gipsfaser-Platte gesundheitsschädliche Stoffe wie Formaldehyd sowie unangenehme Gerüche in der Raumluft nachweislich reduzieren und so einen aktiven Beitrag zur Wohngesundheit bzw. zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz leisten. Die Wirkung soll über viele Jahre hin aktiv sein.

Einer ökologischen und gesundheitsorientierten Bauweise kommt eine immer größere Bedeutung zu. Entsprechend ist die Nachfrage nach umwelt- und gesundheitsverträglichen Baustoffen zur Vermeidung von Schadstoffen und Minimierung von Emissionsbelastungen in der Innenraumluft in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Nachhaltiges Bauen ist mittlerweile auch eine Grundvoraussetzung für viele öffentliche und private Bauprojekte.

"Normale" Gipsfaser-Platten werden in einem umweltfreundlichen Verfahren ausschließlich auf der Basis von natürlichen Materialien (recyceltes Papier, Gips und Wasser) hergestellt, die unter hohem Druck zu stabilen und geruchsneutralen Bauplatten gepresst werden. Die Umweltverträglichkeit der von Natur aus emissionsarmen Gipsfaser-Platten wurde unter anderem vom Institut für Baubiologie in Rosenheim sowie vom Kölner eco-Institut bestätigt. Zusätzlich zur hohen Umweltverträglichkeit haben die klimaregulierenden Eigenschaften von Fermacell Gipsfaser-Platten positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden des Menschen und seine Umgebung.

Die ökologischen Qualitäten üblicher Gipsfaser-Platten hat Fermacell jetzt weiterentwickelt. Das Ergebnis ist die neue Trockenbau-Platte Fermacell greenline, die die Raumluft aktiv verbessern und so die Wohn- und Lebensqualität steigern kann: Über eine beidseitig mit einem Wirkstoff auf Keratinbasis (siehe Keratin bei Wikipedia) aufgeführte Beschichtung der Plattenoberflächen werden in einem natürlichen Prozess Schadstoffe und Emissionen aus der Raumluft aufgenommen und dauerhaft gebunden. Diese Wirkung ist der Reinigungskraft von Schafwolle abgeschaut. Fermacell nutzt damit einen ökologischen Vorgang, der in der Natur täglich zur Anwendung kommt. Gebunden werden vor allem Schadstoffe wie Aldehyde und sogenannte Ketone, die auch unter der Bezeichnung VOCs (flüchtige organische Verbindungen) bekannt sind. In hohen Konzentrationen führen sie zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Die Aufnahmekapazität von Schadstoffen durch Fermacell greenline ist langjährig aktiv und soll auch unter diffusionsoffenen(!) Anstrichen und Wandbelägen funktionieren, denn der Luftreinigungsprozess benötigt im Falle der Fermacell greenline anders als bei photokatalytisch wirkenden Systemen auf Basis von beispielsweise Titandioxyd kein Licht. Außerdem bindet die Fermacell greenline die Schadstoffe anstatt sie in einem katalytischen Prozess zu neutralisieren.

Mögliche Schadstoff-Reduktionen durch Fermacell greenline - diese sind allerdings u.a. abhängig von der Schadstoffkonzentration, der verfügbaren Zeit sowie dem Verhältnis zwischen Raumgröße und greenline-Fläche

Fermacell und das unabhängige eco-Institut in Köln haben die Wirkung von Fermacell greenline in umfangreichen Messungen in der Prüfkammer getestet. Dazu wurde die Sorption (Anreicherung eines Stoffes) und anschließend die Desorption (Ablösung absorbierter Stoffe) in festgelegten Zeitintervallen von 1, 4, 24 und 48 Stunden (und nicht Tagen oder Wochen!) überprüft. "Die Wirkung von Fermacell greenline ist für die Bewohner deutlich erfahrbar. Die Schadstoffreduktion ist nicht allein im Prüflabor messbar, sie führt auch unter realen Bedingungen zu spürbaren Effekten beim Nutzer", so Dr. Hans-Ulrich Krieg, Technischer Leiter und Geschäftsführer des eco-Instituts in Köln.

Eingesetzt werden kann die neue Fermacell greenline beim Neubau von Häusern und Wohnungen sowie bei der Renovierung. Dabei ist der Einsatzbereich nicht auf das private Wohnumfeld begrenzt. Auch beim Ausbau von Büros sollte durch die luftreinigende Wirkung des neuen Fermacell Produktes ein Beitrag zu einem gesunden Arbeitsklima geleistet werden können, das krankheitsbedingte Ausfälle reduziert; und für Schulen und Kindergärten verspricht Fermacell eine aktive Verbesserung des Lernklimas. Vergleichbares gelte für Krankenhäuser: Wenn die Genesung im Vordergrund steht, sollten schadstoffbedingte Negativeinflüsse aus der Raumluft möglichst eliminiert werden, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Die Verarbeitung von Fermacell greenline erfolgt wie gewohnt: Die Platten können wie normale Gipsfaser-Platten ohne Spezialwerkzeuge durch Ritzen, Brechen, Sägen, Fräsen und Bohren bearbeiten werden. Die Befestigung wird mittels Schrauben oder Klammern auf einer Unterkonstruktion aus Holz oder Metall durchgeführt. Das Verfugen erfolgt durch Verkleben oder Verspachteln. Für die Verarbeitung steht eine breite Zubehörpalette zur Verfügung, die einer ökologischen Produktüberprüfung unterzogen wurde. Die Platten sind werksseitig mit dem Aufdruck "greenline" gekennzeichnet. Wie eine herkömmliche Fermacell Gipsfaser-Platte bietet auch Fermacell greenline ein hohes Maß an Stabilität, Brandschutz, Schall- und Wärmedämmung.

Die Mehrkosten für den Einsatz von Fermacell greenline werden vermutlich bei rund 1,75 Euro pro Quadratmeter liegen - siehe dazu auch folgendes Fermacell-Plakat.

Weitere Informationen zu Fermacell greenline können per E-Mail an Fermacell angefordert werden.

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