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BAM überprüft zur „Unterstützung der Marktüberwachung“ Wärmepumpen


  

(4.3.2018) Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prü­fung (BAM) überprüft den Energieverbrauch von Wärmepumpen. Dazu hat das BAM 20 prominente Modelle verschiedener Hersteller in unabhängigen, akkreditierten Laboratorien untersuchen lassen. Das Fazit der BAM: Bei allen bislang überprüften Modellen gibt es keine Abweichung zwischen Messwert und deklariertem Energiewert auf dem Label.

Zur Erinnerung: Um Bauherren und Sanierern die Auswahl des für sie idealen Heizsystems zu erleichtern, werden in Europa Heizungen in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Seit 2012 sind diese für Wärmepumpen verpflichtend. Ob die Produktangaben zum Energieverbrauch richtig sind, überprüft die BAM derzeit im Projekt „Unterstützung der Marktüberwachung“ am Beispiel von Wärmepumpen. So sollen Schwachstellen in den Prüfmethoden aufgedeckt und die Prüfungen verbessert werden. Damit wird auch die Marktüberwachung unterstützt.

„Das Einhalten der Vorschriften zu Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung muss wirksam überwacht werden. Dies erfordert einen hohen Aufwand an technischen Prüfungen, auch, damit die Marktüberwachungsbehörden gerichtsfest nachweisen können, dass das drin ist, was auf dem Produkt draufsteht, auch bei der Energieeffizienz“, so Dr. Floris Akkerman, Leiter des BAM-Referats Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung.

Im Projekt „Unterstützung der Marktüberwachung“ arbeiten die Wissenschaftler der BAM eng mit den Marktüberwachungsbehörden der Länder zusammen - denn: Marktüberwachung obliegt den Ländern. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen die Marktüberwachungsbehörden unterstützen und helfen, gleiche Wettbewerbsbedingungen im Markt zu fördern. Gleichzeitig soll das Vertrauen der Verbraucher in die Angaben zur Energieeffizienz auf den Etiketten und Datenblättern gestärkt werden.

Das Projekt „Unterstützung der Marktüberwachung“ ist eine von vielen Maßnahmen im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung. Das Ziel von NAPE ist es, den Primärverbrauch bis 2050 zur halbieren - siehe dazu u.a. auch den Beitrag „Bundeskabinett konkretisiert Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)“ vom 3.12.2014.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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