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Baumits Combined Mineral Phase-Technology (CMP) als „Mischpult“ für Produkteigenschaften


  

(2.3.2022) Knappe Terminierung, drohende Konventionalstrafen, Versäumnisse der Vorgewerke, enge Kalkulationen: Das alles erfordert rasches Vorankommen auf der Baustelle. Mit der neu entwickelten CMP-Technology sieht sich Baumit in der Lage, verschiedene Produkteigenschaften gezielt auszusteuern - je nach Produkt bzw. Produktanwendung. Vergleichbar mit einem Mischpult für Produkteigenschaften.

Ein Beispiel für die Anwemdung der CMP-Technology ist der neuen KlimaMono Filz: Hierbei wurde der Schiebregler für die Erhärtungsgeschwindigkeit des Putzes stark „nach vorn geschoben“, so dass der Putz fast 70% schneller erhärtet , ohne die Verarbeitbarkeit zu beeinträchtigen - siehe dazu auch diesen Nachbarbeitrag.

Gesteuerte Erhärtungsgeschwindigkeit und Anwendungssicherheit

CMP-Produkte weisen laut Baumit eine besonders hohe Anwendungssicherheit auf. Die Aushärtung erfolge gesteuert über die gesamte Schichtstärke - gleichmäßig vom Wandbildner bis an die Oberfläche. Der Putz reife so besonders homogen und spannungsarm, wobei Kristallwasser umfangreicher und schneller eingebunden werde. Es soll so eine deutlich erhöhte Formstabilität entstehen.

Durch die homogene Hydratation bzw. Kristallisation meist noch am selben Tag, jedoch spätestens über Nacht, lasse sich schließlich die Oberfläche direkt weiterbearbeiten - ganz im Sinne eines optimalen Baustellentimings, des wirtschaftlichen Einsatzes der Mitarbeiter und planbarer Arbeitsabläufe.

Trotz einer bis zu ⅔ schnelleren Festigkeitsentwicklung, verspricht Baumit ein breites Verarbeitungsfenster in der Anfangsphase - auch bei verschiedenen und wechselnden Witterungs- und klimatischen Bedingungen.

Konkreter Vergleich

Ein normales Kalk-/Kalkzementputzsystem ist bei 15 mm Auftragsstärke frühestens nach 15 Tagen befliesbar. Ein Kalk-/Kalkzementputzsystem mit CMP-Technology ist bei gleicher Auftragsstärke bereits nach 5 Tagen befliesbar.

Nachhaltigkeit und Effizienz wird groß geschrieben

Rezepturen nachhaltig zu gestalten war dem Vernehmen nach ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung der neuen Technologie. So würden Bindemittel eingesetzt, welche bei der Herstellung deutlich weniger CO₂ freisetzen als herkömmliche. Die spezielle Ausführung der Bindemittel sorge zudem für eine erheblich geringere Einsatzmenge. Mit den ergiebigeren CMP-Produkten ließe sich letztlich ein deutlich geringerer Energieverbrauch pro Quadratmeter erzielen und damit ein CO₂-Einsparpotential von bis zu 50%, je nach Produkt.

Weitere Informationen zu CMP-Produkten können per E-Mail an Baumit angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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