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Schöcks Schwerlastdorn Stacon auf Kompaktheit getrimmt

(19.5.2022) Der neue Stacon Typ SLD hat vergleichsweise kompakte Abmessungen und eignet sich für schlanke Decken und Wände. Außerdem ist weniger bauseitige Bewehrung erforderlich. Der Schwerlastdorn verfügt über die Europäisch Technische Bewertung (ETA) sowie die nachgewiesene Brandschutzklassifizierung R 120. Schöck führt mit Stacon eine neue Generation von Schwerlastdornen ein.

Fotos / Bilder © Schöck 

Fehlen bei langen Bauabschnitten die notwendigen Dehnfugen, entstehen Risse und zusätzliche Zwangskräfte. Andererseits müssen diese Fugen oft Lasten zwischen den Bauteilen übertragen können. Eine wirtschaftliche und zuverlässige Lösung sind Schubdorne als tragende Verbindungselemente: Sie machen Konsolen, gedoppelte Wände oder Stützen überflüssig. Auf diese Weise vereinfachen sie die Planung, verringern den bauseitigen Aufwand für Schalung und Bewehrung und erhöhen die Nutzfläche bzw. den Nutzraum von Gebäuden.

Höhere Leistung in dünnen Bauteilen

Vor diesem Hintergrund hat sich Schöck mit der flexiblen und kraftschlüssigen Verbindung von Bauteilen über Schubdorne befasst. Dabei ergab sich auf Basis eines neuen Bemessungsmodells, dass verhältnismäßig hohe Lasten auch in recht schlanke Bauteile eingeleitet werden können. Für die Abmessung des Schwerlastdorns Stacon bedeutete dies wiederum, dass die einzelnen Tragstufen  kompakter ausgeführt und somit auch in dünneren, filigraneren Bauteilen eingesetzt werden können. Das angepasste Bemessungsmodell führte bei gleicher Last außerdem zu weniger bauseitiger Bewehrung. Auf der Baustelle können somit Material, Zeit und Kosten gespart werden.

Der neue Stacon Typ SLD hat als erster Schwerlastdorn die Europäisch Technische Bewertung (ETA) vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) mit CE-Kennzeichnung erhalten. Stacon verfügt außerdem als einziger Schwerlastdorn über die Brandschutzklassifizierung R 120. Diese ist in der ETA 21/0439 geregelt.

Querverschieblicher Querkraftdorn vollständig überarbeitet

Die neuen Anforderungen der Europäischen Organisation für Technische Bewertungen setzen einen starken Fokus auf die Lebensdauer von Bauprodukten. Dabei wird nun ein besonderes Augenmerk auf die Verschleißfestigkeit und Gebrauchstauglichkeit gelegt: Auch nach tausenden von Verschiebungen über die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes muss der Querkraftdorn ohne größeren Verschleiß funktionieren. Um dies zu erreichen, wurde der Dorn des Stacon Typ SLD-Q mit einem quadratischen Profil ausgestattet und die Hülse im vorderen Bereich mit einer Knagge verstärkt. Im Vergleich zum Vorgängermodell mit rundem Querschnitt soll dadurch die Auflagerpressung gleichmäßiger verteilt werden und der Dorn besser in der Hülse gleiten. Das mindert den Verschleiß und erhöht die Funktionssicherheit des Stacon Typ SLD.

Aus Dorn wird Stacon: Neuer Name zur Markteinführung

Schöcks gesamte Dorn-Produktfamilie erhält einen neuen starken Namen: Schöck Stacon. Das Produktprogramm umfasst ...

  • den Lastdorn (Typ LD) für kleine und mittlere Querkräfte,
  • den Schwerlastdorn (Typ SLD) für sehr große Querkräfte sowie
  • diverses Zubehör, wie etwa Brandschutzmanschetten.

Alle Stacon Typen bestehen aus korrosionssicherem Edelstahl und werden für einen sicheren wartungsfreien Anschluss einbaufertig geliefert. Der Typ LD ist zusätzlich in verzinkter Ausführung erhältlich.

Scalix: Neue Generation von Bemessungssoftware

Für das sichere Planen sowohl von Bauteilverbindungen mittels Schubdornen - nach aktuellem Stand der Technik - als auch von tragenden Wärmedämmelementen für auskragende Bauteile stellt Schöck die neu entwickelte und produktübergreifende Software Scalix bereit:


schoeck.com/de/scalix

Weitere Informationen zu Stacon Schwerlastdornen können per E-Mail an Schöck angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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