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Faltblatt mit Bemessungs- und Konstruktionshilfen für Holzbauteile

  • Das Faltblatt ist vergriffen. Eine Neuauflage ist für den Herbst 2008 geplant.

(3.12.2007) Vom Informationsdienst Holz ist soeben ein Faltblatt erschienen, das Nutzern, die sich in der Ausbildung oder im Beruf mit dem Baustoff Holz befassen, als Arbeitshilfe dienen soll: Lehrenden, Studierenden, Tragwerksplanern, Architekten und Zimmerern. Allen soll es ihre tägliche Arbeit erleichtern, ob sie nun planen, lehren oder Diplom- bzw. Studienarbeiten schreiben.

Auf dem 16-seitigen Leporello im Format DIN A5 ist das gesamte, zur Bemessung und Konstruktion von Holzbauteilen und stiftförmigen Verbindungsmitteln maßgebliche Regelwerk nach DIN 1052 zusammengestellt. Alle anfallende wichtige Arbeiten sollten sich mit Hilfe des Faltblatts leicht erledigen lassen. Autoren des Überblicks über die Rechenverfahren und Werte der 2004 erschienenen "Holzbaunorm" sind ....

  • Prof. Dr.-Ing. Franz-Josef Hinkes und
  • Prof. Dipl.-Ing. Volker Schiermeyer.

Sie gliedern ihren Überblick in diese Kapitel:

  • Grundlagen, Schnittgrößenermittlung und Werkstoffkennwerte
  • Baustoffkennwerte
  • Nachweise der Querschnittstragfähigkeit
  • Nachweise für Stäbe nach dem Ersatzstabverfahren
  • Nachweise der Gebrauchstauglichkeit
  • Verbindungen
  • Stiftförmige Verbindungen - allgemeine Angaben

Zunächst werden im ersten Teil die Grundlagen zur Schnittgrößenermittlung und die Baustoffkennwerte der wesentlichen Baustoffe wie zum Beispiel Vollholz und Brettschichtholz angegeben. Zur Festlegung der Querschnitte haben die Autoren die benötigten Formeln zusammengestellt. Einige Nachweise sind zur Unterstützung und Hilfe für den Nutzer gleich in Tabellenform aufbereitet, so dass er die entsprechenden zugrunde liegenden Formeln nicht jeweils extra auswerten muss.

Auch in dem Teil über Verbindungen geht es zunächst um die Grundlagen. Nach einer kurzen Einführung in die zimmermannsmäßigen, also die traditionellen Verbindungen, werden die stiftförmigen Verbindungen mit Verbindungsmitteln wie Stabdübeln, Passbolzen, Schrauben, Gewindestangen und Nägeln behandelt. Dabei haben die Autoren die Tragfähigkeit für die einzelnen Verbindungsmittel zum Teil schon ausgewertet. Das Faltblatt enthält weiterhin Angaben über die Mindestabstände, die erforderlich sind, um die Verbindungsmittel im Bauteil anordnen zu können und stellt dann stiftförmige Verbindungsmittel mit Beanspruchungen rechtwinklig oder parallel zum Schaft auf Herausziehen vor.

Der beidseitig bedruckte Leporello, der sich wie eine Ziehharmonika entfaltet, ist aus stabilem, strapazierfähigem Papier. Er sollte bei allen, die sich tagtäglich mit der Bemessung und der Berechnung von Holzbauteilen befassen, auf dem Schreibtisch liegen. Sein Nutzen neben der Übersichtlichkeit: Er erspart Planern in vielen Fällen die Mühe, in der inzwischen doch sehr dicken Holzbaunorm nachsehen zu müssen.

  • Das Faltblatt ist vergriffen. Eine Neuauflage ist für den Herbst 2008 geplant.

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