Baulinks -> Redaktion  || < älter 2008/2117 jünger > >>|  

Dyckerhoff Weiss in neuem Outfit auf der BAU

(30.12.2008; ) Auf hochglänzenden Plattenbelägen aus "Spiegelbeton" und in neuem Outfit will sich die Dyckerhoff AG mit ihrer Produktmarke Dyckerhoff Weiss auf der BAU 2009 in München präsentieren. Auf dem 200 m² großen Stand mitten im Kompetenz-Zentrum "Beton" sollen die Besucher einen umfassenden Überblick über die gestalterischen und architektonischen Möglichkeiten erhalten, die Dyckerhoff Weiss speziell dem Planer bietet.

Der Produktname Dyckerhoff Weiss wird heute als Synonym für weißen Portlandzement verwendet. In den letzten Jahren wurden die Marke Dyckerhoff Weiss dazu weiterentwickelt und für verschiedene Anwendungsbereiche eigene Qualitäten kreiert, die die speziellen Anforderungen der einzelnen Kundengruppe erfüllen. So gibt es heute die Qualitäten ...

  • FACE für den Bereich Betonfertigteile und Betonelemente,
  • CONTACT für den Bereich Feinmörtel,
  • DECOR für den Bereich Edelputze und Mörtel,
  • SPEED für den Bereich Spezialbauchemie sowie
  • STRONG für den Bereich Betonwaren und Bauchemie.

Dazu kommt mit der Produktlinie FLOWSTONE ein hochmoderner Baustoff, mit dem sich nicht nur hochwertigste Betonerzeugnisse herstellen, sondern auch im Trend moderner Architektur liegende, filigrane und organische Strukturen perfekt verwirklichen lassen (Bild rechts).

Architektonische Highlights in Weiss

Ganz im Zeichen der oben aufgezeigten Markenstrategie und der "Starken Typen von Dyckerhoff Weiss" soll auch der Messeauftritt von Dyckerhoff auf der BAU 2009 in München stehen. Auf dem 200 m² großen Stand in der Halle A 2, Stand 318 erhalten die Besucher laut Vorankündigung anhand ausgesuchter Exponate einen Überblick über die gestalterischen und technischen Möglichkeiten, die Dyckerhoff Weiss dem Planer bietet. Zu den jüngsten, mit Dyckerhoff Weiss realisierten Objekten zeitgenössischer Betonarchitektur zählen ...

  • das Kolumba-Museum von Peter Zumthor in Köln mit seinem Terraplan-Boden (nächstes Bild unten),
  • das Gemeindezentrum in Mannheim mit seiner feingliedrigen Fassade aus Betonfertigteilen,
  • das Staatstheater Darmstadt mit seinem strahlend weißen Portal sowie
  • das Europäische Patentamt in München mit seinen markanten, dreidimensionalen Außenbelägen aus Beton, ein viel beachtetes Referenzobjekt des Architekturbüros EGL in Landshut.

Neu: Glänzende Plattenbeläge aus "Spiegelbeton"

Zu den auf der BAU 2009 gezeigten Neuheiten sollen u.a. großformatige Bodenplatten mit hochglänzenden Oberflächen aus so genanntem "Spiegelbeton" gehören, die über die gesamte Fläche des Münchner Messestands verlegt würden. Spiegelbeton deshalb, weil die Platten auf einer besonders glatten, spiegeligen Schalhaut hergestellt werden und die Oberfläche des Sichtbetons nach dem Ausschalen immer das Spiegelbild der Schalung ist.

Um sie in der auf der BAU gezeigten Qualität und Optik herzustellen, sei zwingend eine selbstverdichtende Betonrezeptur erforderlich. Eine Rezeptur wie sie mit dem hierbei eingesetzten Produkt Dyckerhoff Flowstone stets zielsicher erreicht werde. Erst dieses Hochleistungsbindemittel stelle sicher, dass die nach dem Ausschalen glatte und nahezu porenfreie Oberfläche auch tatsächlich spiegelt. Für die Betonfachleute sei erwähnt, dass es sich dabei laut Dyckerhoff um eine Qualität handelt, die in etwa mit der Festigkeitsklasse C 90/105 von herkömmlichen Betonen vergleichbar ist. Auf Grund der selbstverdichtenden Eigenschaft werde zudem eine Rohdichte von etwa 2,5 kg/dm³ erreicht. Dies führe letztendlich zu einem außergewöhnlichen Biegezugwert von ca. 15-18 N/mm². Somit seien die mit Dyckerhoff Flowstone hergestellten Platten nahezu doppelt so tragfähig und doppelt so widerstandsfähig wie herkömmliche Betonplatten.

"Badeei" als Eyecatcher

Als besonderen "Eyecatcher" im wahrsten Sinne des Wortes präsentiert Dyckerhoff Weiss auf dem Münchner Messetand das mittlerweile bundesweit bekannte "Badeei" von Michael Dorrer. Mit diesem "Meisterstück" hat sich der Absolvent der Bundesfachschule für Betonfertigteilbauer und Betonstein- und Terrazzohersteller in Ulm etwas ganz besonderes einfallen lassen: eine eiförmige Badewanne aus Beton. Die Realisierung dieses Meisterstücks erforderte neben der gestalterischen auch eine bemerkenswerte technisch-handwerkliche Leistung:


Das "Badeei" ist das Meisterstück von Michael Dorrer, dem Gewinner des Betonwerksteinpreises für Gestaltung 2006. Der Absolvent der Bundesfachschule für Betonfertigteilbauer und Betonstein- und Terrazzohersteller in Ulm hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine eiförmige Badewanne aus Beton. (Bild aus dem Beitrag "Bildband präsentiert die Meisterstücke junger Betonwerker" vom 21.4.2008)

Bevor das "Badeei" überhaupt hergestellt werden konnte, mussten umfangreiche Tests bezüglich der Betonrezeptur und der Schalungsart durchgeführt werden. So wurde beispielsweise die Schalung in ihrer Lage fixiert und das Ei drehte sich bei der Herstellung permanent um seine Längsachse durch die innere und äußere Schalhaut hindurch. Diese war nur 4 cm hoch. Die Verdichtung des in die Schalung eingebrachten Betons erfolgte per Hand. Trotz der geringen Wandungsstärke der Eischale von 3,5 cm und dieser Verdichtungsart konnte dank des Einsatzes von Dyckerhoff Flowstone ein in sich stabiles und dichtes Badeei hergestellt werden. Im Jahre 2006 erhielt das Meisterstück den vom Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg und Dyckerhoff Weiss jährlich unter den Absolventen der Ulmer Fachschule ausgelobten Betonwerksteinpreis. Mit der Präsentation dieses und weiterer Meisterstücke will Dyckerhoff sein langjähriges Engagement für eine qualifizierte und zeitgemäße Ausbildung junger Betonwerker an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm unterstreichen.

Neues Firmenlogo unterstreicht Gruppenzugehörigkeit

Zum neuen Outfit von Dyckerhoff zählt auch das neue, im Jahr 2008 eingeführte Firmenlogo. Ein Logo, das alle Gesellschaften der Dyckerhoff Gruppe unverwechselbar machen und sie nun auch nach außen eindeutig mit Buzzi Unicem, dem italienischen Großaktionär des Unternehmens, in Zusammenhang bringen soll:

Dyckerhoff Weiss, Buzzi Unicem

Das neue Logo kombiniert die Bildmarke von Buzzi Unicem - ein blaues U mit einer stilisierten 1 - mit der Wortmarke von Dyckerhoff, die aus dem jeweiligen Unternehmensnamen in dem traditionellen Schriftzug von Dyckerhoff gebildet wird. Auf diese Weise wird zum einen die Verbindung zu einem internationalen Baustoffhersteller deutlich, und zum anderen die klare Identifizierung des jeweiligen Unternehmens ermöglicht.

siehe auch für weitere Informationen:

zumeist jüngere Beiträge, die auf diesen verweisen:

ausgewählte weitere Meldungen:

Baulinks folgen auf...

Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Twitter-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Facebook-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das +1-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Anmeldung zum kosten­losen Bauletter:
Der Baulinks-Newsletter kann jeder­zeit leicht auch wieder ab­bestellt werden!

Relevante BauDates

Impressum (c) 1997-2016 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)