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Schücos adaptive Gebäudehülle "2° Concept" serienreif


Heiz-/Kühlast-Vergleich: EnEV 2009-Referenz (oben) versus 2° Concept (Bild vergrößern)  

(22.9.2010) Im Sinne einer energieeffizienten, nachhaltigen und architektonisch hochwertigen Lösung für die Fassade hatte Schüco auf der BAU 2009 das 2° Concept erstmals vorgestellt (siehe Beitrag vom 22.1.2009). Die adaptive Gebäudehülle kann sich den natürlichen Gegebenheiten anpassen und somit einen aktiven Beitrag dazu leisten, die gebäudebezogenen CO₂-Emissionen zu reduzieren. Mit ersten Referenz-Bauobjekten in Deutschland geht Schüco jetzt mit dem Fassadensystem, das Plus-Energie-Häuser ermöglicht, in Serie - siehe Beitrag "Stadthaus im Schüco 2° Concept am Ostseefjord Schlei" vom 22.9.2010.

Mit dem 2° Concept für die Gebäudehülle will Schüco seinen Beitrag dazu leisten, die Klimaerhöhung auf zwei Grad zu begrenzen - abgeleitet von der konkreten Zielvorgabe der Weltklimakonferenz und den Schätzungen, dass Gebäude weltweit über 40 Prozent der erzeugten Energie verbrauchen. Die Fassade übernimmt dazu aktiv und passiv Aufgaben, die zur Verbesserung der Energiebilanz eines Gebäudes beitragen, und verbindet diese mit modernem Design und anspruchsvoller Architektur. So soll sich im Vergleich mit einem EnEV 2009-Referenzgebäude rund 80 Prozent der Energie für Heizen, Kühlen und Klimatisieren einsparen lassen - siehe auch im Bild rechts oben: Heiz-/Kühlast-Vergleich: EnEV 2009-Referenz (oben) versus 2° Concept (unten).

Das Schüco-Konzept basiert auf zwei energieaktiven Komponenten - nämlich auf ...

  • dem adaptiven Layersystem bestehend aus einer Glas-, Dämm-, Sonnenschutz- oder Photovoltaik-Ebene und
  • einem thermoaktiven Wandelement.

Das Layersystem passt sich flexibel an äußere und innere Gegebenheiten an. Je nach Bedarf werden die mobilen Funktionslayer aktiv eingesetzt. Maximal drei Ebenen bzw. Gleise können variabel mit den Layern belegt werden:

  • Der Dämm-Layer wird, wenn ein erhöhter Bedarf an Wärmedämmung, Sicherheit und Sichtschutz besteht, vor das Glaselement geschoben.
  • Bei Sonneneinstrahlung tagsüber reduziert der Sonnenschutz-Layer den Kühlbedarf,
  • der Photovoltaik-Layer generiert Primärenergie, die selbst genutzt oder eingespeist werden kann.

Die thermoaktive Wand mit integriertem Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung reduziert den Heiz- und Kühlbedarf. Darüber hinaus ist der Einsatz vom Phase Change Materials (PCMs, Latentwärmespeichern) als passive Kühlung möglich. Die Steuerung der Layer kann wahlweise über Sensoren, die automatisch einen Abgleich zwischen Außen- und Innentemperaturen vornehmen, oder manuell über den Nutzer erfolgen.

Die 2° Concept Elemente werden leicht installierbar vor den Baukörper gehängt und befestigt. Durch die flexible Elementbauweise sollte sich so immer eine mögliche Lösung auch bei komplexen Baukörpern finden lassen - zumal die Funktionslayer je nach Standort und Anforderungen speziell konzipiert werden. Die Anpassungsfähigkeit des 2° Concepts unterstützt somit auch zukunfts-orientierte Lösungsstrategien hinsichtlich geänderter Nutzeranforderungen bei Gewerbeimmobilien und Wohngebäuden - sowohl bei Neubauten als auch bei energetischen Sanierungen.

Weitere Informationen zur 2° Concept-Fassade können per E-Mail an Schüco angefordert werden.

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