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Corian-Fassade in München zieht sich von außen nach innen durch

(4.7.2011) München erfindet sich zwischen Donnersberger Brücke und Hauptbahnhof neu. Wo jahrelang Rangierlokomotiven dröhnten, wächst heute ein moderner Stadtteil mit erstklassigen Büros: der Arnulfpark. Und auf dem Gelände des ehemaligen Containerbahnhofs direkt neben dem Mercedes-Turm erhebt sich ein Neubau, der hinsichtlich seiner Fassadengestaltung Akzente setzt.

Im geschlossenen, rechteckigen Innenhof bildet eine elegante Gebäudehülle aus Corian einen wirkungsvollen Kontrast zu dem strengen Raster der rundum vorherrschenden Aluminium-Glas-Fassaden. Der Entwurf der Architekten Ganzer-Hajek-Unterholzner entstand in Kooperation mit Landau + Kindelbacher, Architekten, Innenarchitekten aus München. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit beeindruckt nicht nur durch seine individuelle und innovative Außenfassade, sondern auch durch eine zeitgemäße und anspruchsvolle Innenausstattung.

Klar, kubisch und urban präsentiert sich der Neubau an der Arnulfstraße 59 (siehe auch Google-Maps). Glitzernd brechen sich die Reflexionen vorbeiziehender Autos in der einem Schachbrettmuster nachempfundenen Glasfassade. Im reizvollen Kontrast dazu erstreckt sich der Innenhof fast kontemplativ vor großzügigen Fensterfronten. Geprägt wird er durch das Auditorium, das Herzstück des zweigeschossigen Baus. Dessen Hülle aus Corian legt sich schützend über das Gebäude und strahlt Ruhe und vornehme Erhabenheit aus. Wie ein kostbares Juwel erstrahlt die hinterleuchtete Fassade bei Dunkelheit, wenn feine Lichtstrahlen durch die raffiniert voneinander abgesetzten Bänder nach außen dringen.

Die besondere Ästhetik der Gebäudehülle ist der thermischen Verformbarkeit des Materials zu verdanken. Statt einzelner Platten fertigte die Industrie-Manufaktur Hasenkopf aus Mehring geschwungene Bänder, die sich wie Schuppen übereinander legen. Als Spezialist für die Verarbeitung von Corian befasst sich der Quality Network-Partner mit Techniken und neuen Einsatzmöglichkeiten in der Fassade, um selbst anspruchsvollste Anwendungen zu realisieren. Für den Einsatz von Corian sprachen außerdem die gute Beständigkeit gegen Witterung und UV-Strahlen sowie ein geringer Pflegeaufwand. Die Installation der verformten Paneele führte die Dobler Metallbau GmbH, München aus, die ebenfalls die Aluminium-Glas-Fassade erstellte.

„Wir wählten DuPont Corian, da die Anforderungen an dieses spezielle Bauprojekt genauso vielseitig waren, wie das High-Tech-Material selbst. Dank seiner optisch fugenlosen Verarbeitung und dem daraus resultierenden homogenen Erscheinungsbild verwendeten wir das Material auch für die Wandverkleidung und Möblierung im Innenbereich“, erklärt Gerhard Landau von Landau + Kindelbauern. „Unser Ziel war es, dem Gebäude dadurch eine unverwechselbare Identität zu verleihen. Gerade in Kombination mit Lichttechnik konnten wir so die Präsenz des Hauses enorm steigern“.

Eine völlig untypische Büroatmosphäre kreierten Landau Kindelbacher im Inneren des Gebäudes: Anstatt herkömmlicher Materialien wählten sie Corian, Naturstein und Jurakalk sowie Holz und sorgten dadurch für eine natürliche und warme Atmosphäre. Exklusivität und Offenheit kennzeichnen Eingangsbereich, Meetingzonen und die auf unterschiedlichste Weise konfigurierten Arbeitsplätze.

Mit dynamischer Eleganz strukturieren ein weißer Empfangstresen sowie Sitzelemente aus Corian die Eingangshalle, die den Weg ins repräsentative Office öffnet. Ihre fließende Formgebung und ihren skulpturalen Charakter verdanken die Entwürfe der exzellenten thermischen Verformbarkeit und optisch fugenlosen Verarbeitung des Materials. Als Farbpendant wählten die Planer ein kräftiges Bordeaux sowie Holztöne, die das Weiß der raumgreifenden Elemente aus Corian kontrastieren. Die Industrie-Manufaktur Hasenkopf lieferte die Corian-Komponenten, die die Lindner AG für die anspruchsvolle Umsetzung der Wandverkleidung und Möblierung verwendete. Die Thekenanlagen aus Corian wurden von der Firma Denk gefertigt.

Die gestalterischen Ansprüche an die zeitgemäße Büroarchitektur steigen stetig. Außen soll eine Gebäudehülle vor Wind und Wetter schützen, die die Kälte draußen und die Wärme drinnen hält oder umgekehrt - je nach Jahreszeit. Denn auch energetische Gesichtspunkte spielen eine zunehmend wichtige Rolle. „Die Fassade bietet nicht nur persönlichen Gestaltungsspielraum für Planer und Auftraggeber, sondern entwickelt sich zum multiplen Funktionselement“ erklärt Gabi Rottes, Area Manager Deutschland, Österreich, Schweiz. „Mit Corian bieten wir ein Material, das diesen Anforderungen gerecht wird und gleichzeitig hinsichtlich der Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten neue Maßstäbe setzt.” Dadurch gelingt der materialtechnische Brückenschlag zum Innenraum, wo sich das Material auch durch seine erhöhte Stoßfestigkeit und angenehme Haptik hervorhebt.

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