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TES-Fassaden-System von Ambros saniert Waldorf-Schule im Rekordtempo

(5.9.2012) Allein am Grundriss der Klassenzimmer hat sich nichts geändert. Und trotz­dem ist die Lernatmosphäre in den Räumen nach der Fassadensanierung eine andere, stellt Uwe Czech fest. Das „Facelifting“ durch die Holzbauspezialisten der Firma Am­bros aus Hopferau im Allgäu „wirkt nach innen“, schwärmt der Geschäftsführer der Waldorfschule Märkisches Viertel in Berlin (siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps). Und weil die Rundumerneuerung dank werkseitig vorgefertigter Elemente auch noch in Rekordtempo von lediglich vier Monaten abgeschlossen war und den Energieverbrauch um 60 Prozent senkte, gilt die Schulhausmodernisierung im Norden Berlins als Vorzeigemodell.


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Als es darum ging, dem unansehnlichen Plattenbau ein neues, attraktives Gesicht zu verpassen und gleichzeitig die in energetischer Hinsicht hohen Anforderungen zu erfüllen, um Fördergelder aus dem Umweltentlastungsprogramm II zu erhalten, war Czech auf das Holzbauunternehmen aus dem fernen Allgäu gestoßen - per Zufall bei einer Messe. „Die von uns engagierten Architekten hatten zwar schöne Zeichnungen, aber wie man das Ganze umsetzt und macht, hat uns keiner sagen können“, erinnert sich der 47-Jährige.

„TES Energyfacade“ heißt das mehrfach ausgezeichnete Sys­tem, das in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität in München sowie Forschungsinstituten in Finnland und Norwegen entstanden ist, und bei dem die in Hopferau vorgefertigten Fassadenelemente mit integrierter Wärmedämmung und Drei­fach-Glas-Fenstern im „Just-in-time“-Verfahren auf die Bau­stelle geliefert und dort an das Bestandsgebäude montiert werden.

Auf diese Weise können Altbauten in kürzester Zeit selbst auf Passivhaus-Niveau getrimmt werden. Unter Vermeidung von Schmutz und Lärm wird aus einem Ölschlucker, der 25 oder mehr Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr zum Schornstein hinausgepustet hat, ein hochenergieeffizientes Gebäude.

Die 440 Schüler waren in ein Ausweichquartier im 45 Minuten entfernten Stadtteil Ber­lin-Buch umgezogen, als im Oktober die Arbeiten begannen. Die alte Fassade wurde abgenommen und Stück für Stück durch neue Elemente, die per Tieflader aus dem Allgäu anrollten, ersetzt. Ende Januar waren die Außenarbeiten bereits abgeschlossen – trotz Schnee, Kälte und schwieriger baulicher Voraussetzungen, da das zu sanieren­de Gebäude kein einfacher Kubus, sondern recht verwinkelt war.


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Die neuen Klassenzimmer sind durch die größeren Fenster nun heller geworden, die Holzrahmen und -stege strahlen Wärme aus. „Die Auswahl der eingesetzten Bauma­terialien ist für Waldorf-Eltern erfahrungsgemäß wichtig“, erklärt Czech. Deshalb habe man sich auch wegen der schlechteren Gesamtenergiebilanz gegen die zunächst an­gedachte Aluminium-Fassade und stattdessen für die Verkleidung mit Cembrit-Platten auf mineralischer Basis entschieden.

Weitere Informationen zur TES Energyfacade können per E-Mail an Ambros angefordert werden.

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