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BDH und BSW-Solar melden für 2016 über 100.000 neue Solarwärmeanlagen

(21.2.2017) Wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) heute (21. Februar) mitgeteilt haben, ist die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland 2016 um rund 100.000 angestiegen - auf insgesamt etwa 2,2 Mio. Anlagen:


„Die Energiewende im Heizungskeller geht voran - doch das Tempo ist ausbaufähig“, konstatiert BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig anlässlich der aktuellen Zahlen - zumal die Absatzzahlen für Solarkollektoren um 8% unter dem Wert des Jahres 2015 lagen. Niedrige Öl- und Gaspreise hätten im letzten Jahr den Modernisierungsdruck niedrig gehalten. „Doch wer beim Thema Wärme auf dauerhaft billiges Öl und Gas setzt, liefert sich hohen Kostenrisiken aus. Solarkollektoren machen Heizungen bereits für kleines Geld zukunftstauglich“, so Körnig.

„Wer neu baut oder die alte Heizung austauscht, sollte auf ein modernes Heizungssystem setzen, das Effizienz und Erneuerbare Energien miteinander koppelt. Besonders Gas- und Ölbrennwerttechnik, Wärmepumpen oder Holzheizungen in Kombination mit Solarthermie kommen hier als optimale Lösungen in Betracht,“ rät Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH, und verspricht: „Gegenüber der Altanlage sparen solche hybriden Heizungen bis zu 40 Prozent an Energie.“

Zur Erinnerung: Die staatlichen Zuschüsse für den Umstieg auf Solarwärme sind weiterhin so hoch wie nie. Für die solare Heizungsmodernisierung eines Eigenheims gibt es in der Regel 3.600 Euro - siehe u.a. die Beiträge „Deutlich höhere Fördersätze für Heizungsmodernisierungen“ vom 3.1.2016 sowie „Neue Heizungsoptimierungs-Förderung ab 1. August 2016“ vom 31.7.2016. Dazu kommt, dass augenblicklich noch niedrige Zinsen günstige Finanzierungskosten ermöglichen.

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