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Spielen ausdrücklich erwünscht: „Facademaker“ von 3A Composites hilft bei der Fassadengestaltung

(2.8.2017) Die Fassade macht's - auch in der Architektur. Allerdings fällt es den Protagonisten zuweilen schwer, das technisch Machbare der Bauherrenschaft begreiflich zu machen - insbesondere wenn das Gesicht eines Gebäudes mit dreidimensionalen Fassadenelementen gestaltet werden soll. Vor diesem Hintergrund hat der Alucobond-Hersteller 3A Composites mit „Facademaker“ ein intuitiv bedienbares Programm online gestellt, mit dem sich das tageszeitabhängige Licht- und Schattenspiel der plastischen Aluminiumverbundplatten aus dem Façade Design-Programm an einer Fassade simulieren lässt:


facademaker.alucobond.com

Bei dieser Anwendung des Online-Tools geht es zunächst darum, verschiedene Formate, Raster und Farben (es sind nahezu alle verfügbaren Oberflächen hinterlegt) spielerisch auszuprobieren. Dabei wird eine vorhandene, schlichte Gebäudegeometrie mit unterschiedlichen Fassadenelementen ausgestattet, welche sich verformen, drehen, spiegeln und sortieren lassen. Fensterelemente können durch Anklicken eingefügt und auch wieder entfernt werden.

Es ist auch für Profis überraschend, wie stark sich selbst geringfügige Änderungen der virtuellen Gebäudehülle auf die Gesamtwirkung der Architektur auswirken; Aha-Effekte bleiben vermutlich nicht aus:

Natürlich sind Planung und Ausführung von Fassaden anspruchsvoll, und selbstverständlich stehen für diese Tätigkeiten professionelle Berater und erprobte Computer-Programme zur Verfügung - aber für die erste Meinungsbildung ohne Zeitdruck ist „Facademaker“ allemal hilfreich, denn der Nutzer bekommt schon mal ein gutes Gefühl für das überhaupt Mögliche und Machbare.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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