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Neues DBV-Merkblatt zum chemischen Angriff auf Beton

DBV-Merkblatt „Chemischer Angriff auf Beton – Empfehlungen zur Prüfung und Bewertung“
  

(18.10.2017) In den letzten Jahren wurden diverse Verfahren entwickelt, um die Leistungsfähigkeit von Beton bzw. Bindemittel hinsichtlich ihres Widerstands gegenüber betonaggressiven Einwirkungen beurteilen zu können. Ein wesentliches Ziel von Prüfverfahren zur Beurteilung der Dauerhaftigkeit von Baustoffen besteht darin, die im Laufe der Nutzungsdauer zu erwartenden Einwirkungen auf den Baustoff realitätsnah abzubilden. Dazu sind die Prüfparameter auf die im jeweiligen Anwendungsbereich vorherrschenden Rand- und Umgebungsbedingungen anzupassen. Daneben sind auch die Bewertungskriterien individuell unter Berücksichtigung der im Einzelfall geforderten Nutzungsdauer eines Bauwerks festzulegen.

Eine systematische Zuordnung von passenden Prüfverfahren bzw. Prüfparametern sowie Bewertungskriterien für die verschiedenen Anwendungsbereiche im Betonbau, in denen betonaggressive Einwirkungen auftreten können, ist mit Ausnahme von Einzelfällen bislang nicht vorhanden. Aber in der Praxis stellt sich immer wieder das Problem, das Angriffspotenzial der Umgebung eines Bauwerks prüftechnisch erfassen und bewerten zu müssen.

Der DBV hat mit seinem neuen Merkblatt „Chemischer Angriff auf Beton - Empfehlungen zur Prüfung und Bewertung“ nun reagiert. Auf Basis von einschlägigen Erfahrungen der Baupraxis und wissenschaftlichen Erkenntnissen ...

  • beschreibt es Methoden zur Beurteilung der Einwirkungs- und Widerstandsseite beim chemischen Angriff auf Beton und
  • liefert diesbezüglich Hinweise für verschiedene Anwendungsbereiche im Betonbau.

Es nimmt dabei hinsichtlich der Anwendungsbereiche, der Schädigungsmechanismen im Beton sowie der Schutzprinzipien Bezug auf das bereits vorhandene DBV-Merkblatt „Chemischer Angriff auf Betonbauwerke - Bewertung des Angriffsgrads und geeignete Schutzmaßnahmen“, Fassung Juli 2014.

Mit dem Merkblatt richtet sich der DBV vornehmlich an Bauherren, Planer, Prüfinstitute, Bauausführende und Sachverständige.

Die bibliographischen Angaben zum DBV-Merkblatt:

Übirgens: In Ergänzung zu diesem neuen Merkblatt werden im vorliegenden DBV-Heft 41 „Chemischer Angriff auf Beton - Prüfverfahren zur Bewertung des Säurewiderstands von Beton“ bisher nicht in Normen geregelte, aber in Deutschland durchaus gängige Prüfverfahren zur Beurteilung des Säurewiderstands von Beton zusammengestellt und in Bezug auf die wesentlichen Prüfparameter beschrieben - siehe betonverein.de > Schriften> Hefte.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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