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Neues Verfahren ermöglicht kostengünstigen Nachweis der nachhaltigen Holzbeschaffung

Einzelnachweis nachhaltige Holzprodukte (Muster)
Einzelnachweis nachhaltige Holzprodukte (Muster)
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(14.1.2018) Durch einen Erlass der beteiligten Bundesministerien vom 6. Oktober 2017 ist es künftig möglich, außer mit einer aufwändigen Zertifizierung auch mit einem Einzelnachweis an öffentlichen Ausschreibungen für nachhaltige Holzprodukte teilzunehmen. Der Nachweis bescheinigt die Herkunft des verwendeten Holzes aus nachhaltigem Anbau und wird z.B. vom ift Rosenheim ausgestellt.

Diverse Handelsketten, Baumärkte und kaufkräftigen „Ökobauherren“ legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit. Und auch die öffentliche Hand fordert seit 2010 im „Beschaffungserlass für Holzprodukte“ bei Staatsaufträgen ab einem Warenwert von 2.000 Euro einen Nachweis, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger und legaler Waldwirtschaft stammt.

Bisher war dieser Nachweis nur über ein Chain-of-Custody-(CoC-)Zertifikat in Form einer Produktzertifizierung durch FSC oder PEFC oder eines gleichwertigen Zertifikats möglich. Diese Zertifizierung führt künftig auch das ift Rosenheim durch und gewährleistet eine lückenlose Aufzeichnung der Holzherkunft. Vor allem für kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie Unternehmen, die nur selten Aufträge für die öffentliche Hand ausführen, ist der Einzelnachweis eine kostengünstige und effektive Alternative zur CoC-Zertifizierung.

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