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Tecalor setzt bei Sole/Wasser-Wärmepumpen auf das Kältemittel R454C

(16.7.2019; ISH-Bericht) Seit Januar 2015 gilt in der Europäischen Union die F-Gase-Verordnung zur Begrenzung der Treibhausgase. Vor diesem Hintergrund kündige Tecalor seine erste Sole-Wasser-Wärmepumpe mit dem Kältemittel R454C an. Es hat ein niedriges Treibhauspotenzial, welches bereits heute den ab 2030 erwarteten Grenzwerte genügt. Die Wärmepumpen mit dem neuen Kältemittel sollen ab 2020 verfügbar sein.

Zur Erinnerung: Das Kältemittel R454C hat einen vergleichsweise niedrigen GWP-Wert von 150, ist gering brennbar und nicht giftig. Für den Fachhandwerker bedeutet dies, dass keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen für Wärmepumpen erforderlich sind.

Hohe Vorlauf- und Warmwassertemperaturen

Die neuen Sole-Wasser-Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von bis zu 75°C. Damit werden im alleinigen Wärmepumpenbetrieb ganzjährig Warmwasser-Temperaturen von mehr als 60°C ohne direkte elektrische Unterstützung ermöglicht.

Ferner verfügen auch die Geräte der neuen Wärmepumpen-Baureihe über Inverter. Damit wandelt die Wärmepumpe den 50-Hertz-Wechselstrom aus dem elektrischen Netz in Gleichstrom um. Gleich darauf modifiziert ein dynamischer Umformer diesen gerade erzeugten Gleichstrom wieder zurück in Wechselstrom – jedoch mit einer variablen Frequenz zwischen 30 und 90 Hertz. Dadurch lässt sich die Wärmepumpen-Drehzahl modulieren, wodurch die Leistung der Wärmepumpe zwischen 35 und 100 Prozent geregelt werden kann. Das verspricht eine angenehm gleichmäßige Wärme, verhindert Anlaufverluste des Verdichters, erhöht die Energieeffizienz der Anlage und sorgt für einen leiseren Betrieb.

Weitere Informationen zu Sole-Wasser-Wärmepumpen mit dem Kältemittel R454C können per E-Mail an Tecalor angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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