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Solarwirtschaft erwartet Nachfragesprung bei Solarthermie

(2.1.2020) Die Anreize für Verbraucher, in Solarthermieanlagen zu investieren, haben sich mit dem Jahreswechsel durch jüngste Beschlüsse der Bundesregierung verbessert. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) rechnet darum mit einem spürbaren Anziehen der Nachfrage. Dazu werde zudem der zu erwartende Heizkostenanstieg infolge der Ende 2019 beschlossenen CO₂-Bepreisung beitragen: „Hohe Abwrackprämien und attraktive solare Steueranreize bei absehbar steigenden  CO₂- und Heizkosten - das dürfte selbst die letzten Modernisierungsmuffel hinterm Ofen hervorlocken“, freut sich BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Zur Erinnerung: Die Bundesregierung hat am 20.12. die Einführung einer CO₂-Be­prei­sung im Wärmesektor erfolgreich durch Bundestag und Bundesrat gebracht. Nach BSW-Einschätzung werden deshalb die Heizkosten um rund 20 bis 30% steigen. Um im Gegenzug die Wirkung des Kostenanstiegs für klimabewusste Verbraucher abzufedern und etwas Druck aus dem Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern zu nehmen, bezuschusst die Bundesregierung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ...

Alternativ können über drei Jahre 20% der mit einer solaren Heizungsmodernisierung verbundenen Kosten von der Steuer abgezogen werden.

Grafik aus dem Beitrag „Solarwärme wächst langsam“ vom 21.2.2019

Zur Erinnerung: Immer noch gelten weit über zehn Mio. Heizungen in Deutschland als ineffizient und veraltet, 4,8 Mio. Heizungen werden noch mit Öl beheizt. 2,4 Mio. Heizungen nutzen bereits Solarkollektoren für eine klimafreundlichere Warmwasser- oder Raumwärmebereitstellung.

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