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Erste DAfM-Richtline „Nichttragende innere Trennwände in Mauerwerksbauweise“

Nichttragende innere Trennwände in Mauerwerksbauweise
  

(26.1.2020) Nichttragende innere Trennwände in Mauerwerksbauweise eignen sich für Bestandsumbauten ebenso wie für Neubauten. Sofern sie fachgerecht ausgeführt sind, erfüllen sie hohe Ansprüche an Brand-, Schall- sowie Wärmeschutz und Langlebigkeit.

Zur korrekten Bemessung und Ausbildung informiert die neue Richtlinie „Nichttragende innere Trennwände in Mauerwerksbauweise“, die der Deutsche Ausschuss für Mauerwerk (DAfM) jetzt veröffentlicht hat. „Die kompakte Broschüre ist eine wertvolle Dienstleistung für alle Bauschaffenden“, verspricht der DAfM-Vorsitzende Dr. Ronald Rast. Die Beachtung der anwenderfreundlichen Richtlinie sorge für Sicherheit und begrenze das Haftungsrisiko der ausführenden Betriebe.

  • So sollten nichttragende innere Trennwände generell möglichst spät - am besten erst nach Fertigstellung des Rohbaus - aufgemauert werden.
  • Durchbiegungen der Decke lassen sich durch Ausbildung als selbsttragende Trennwand vermeiden. Bei größeren Deckenstützweiten empfiehlt sich die Einlage einer konstruktiven Bewehrung zur Risssicherheit.

Schwerpunkte der Richtlinie sind Einbaubereiche nichttragender Innenwände, Hinweise zu Deckenbemessung, zulässigen Wandlängen und Wandhöhen, die Befestigung an angrenzende Bauteile sowie der Brandschutz.

Die bibliographischen Angaben zum Buch:

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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