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FNR/IER: „Klimabilanz von Holzkesseln 10-fach besser als die von Erdgas-Brennwertheizungen“

(6.3.2020) Moderne, mit Pellets, Scheitholz oder Hackschnitzeln betriebene Holzheizkessel zeichnen sich durch eine besonders niedrige Treibhausgas-Bilanz aus. Während sie auf rund 25 g CO₂ pro erzeugter Kilowattstunde Wärme kommen, ist der Fußabdruck von Erdgas-Brennwertheizungen rund 250 g CO₂/kW schwer (Quelle: Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung - IER Stuttgart):

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) erinnert in diesem Kontext daran, dass Deutschland über große Mengen an Restholz verfügt, dem wichtigsten erneuerbaren Energieträger. Er lässt sich in Holzheizkesseln ideal für die Wärmebereitstellung nutzen. So stehen Holzpellets, Holzhackschnitzel und Scheitholz - meist aus regionaler Herkunft - zu vergleichsweise stabilen Marktpreisen zur Verfügung.

Moderne Holzheizkessel wiederum sind effizient sowie emissionsarm und erreichen Wirkungsgrade von oft über 90%, bei Pellet- und Hackschnitzelheizungen mit Brennwerttechnik sogar (rechnerisch) von über 100% - siehe beispielsweise den Beitrag „Auf 0,9 m²: Pellet-Kompaktgerät mit Brennwerttechnik und Pufferspeicher neu von ÖkoFEN“ vom 19.4.2016.

Auch Staubemissionen gelten bei Holzheizkesseln dank deutlichem technischem Fortschritt nicht mehr als Problem. So halten Scheitholzvergaserkessel und Pelletkessel die in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegten Staub-Grenzwerte von 20 mg/Nm³ ein; mit Feinstaubfiltern lassen sich Staubemissionen darüber hinaus weiter mindern - um z. B. die Förderanforderungen für Biomasseanlagen im Neubau zu erfüllen.

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