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Stiftung Warentest hat 10 Wärmepumpen getestet

(13.6.2007) Wärmepumpen heizen, liefern warmes Wasser und können sogar Räume kühlen. Sie gewinnen unter den alternativen Wärmeerzeugern zur Zeit viel an Popularität. Und so hat die Stiftung Warentest zehn Wärmepumpen für Einfamilienhäuser getestet.


Bild aus dem Beitrag "Wie funktioniert eine Wärmepumpe?"

Die Preise der getesteten Wärmepumpen incl. Warmwasserspeicher liegen zwischen rund 8.800 bis 10.700 Euro. (Ein vergleichbarer Gas- oder Öl-Brennwertkessel mit Warmwasserspeicher kostet übrigens nur 3.400 bis 6.800 Euro.) Hinzu kommt jeweils die Installation. Wie die Stiftung Warentest feststellt, machen Komplettpakete vom Heizungsbauer die Sache meist etwas billiger, denn Installateure geben 5 bis 20 Prozent Rabatt auf den Listenpreis, wenn sie den Auftrag für den Einbau erhalten. Für eine Erdwärmepumpe braucht es außerdem noch ein System von Erdsonden oder Erdkollektoren, um die Umweltenergie aus dem Erdreich zu gewinnen. Kostenpunkt: je nach Aufwand mehrere Tausend Euro. Auch hier gibt es Komplettpakete mit Erdsonden, Wärmepumpe und Installation. (Alternativ gibt es Luft/Wasser-Wärmepumpen, die die Energie der Außenluft nutzen: Beispiel von Alpha-InnoTec mit Design-Anspruch.) Wer neu baut, spart mit der Wärmepumpe in jedem Fall die Kosten für Schornstein, Öltank oder Gasanschluss. Außerdem sehr wichtig: Das Haus muss gut isoliert sein (siehe auch Beitrag "Dämmung und Heizflächen beim Umstieg auf Wärmepumpen beachten!" vom 28.6.2006).

Nach der hohen Investition macht sich die Wärmepumpe allmählich bezahlt: Die Betriebskosten sind niedriger als bei anderen Heizungen. Die Wärmepumpe braucht keinen Brennstoff mehr, sondern nur Strom. Wenn die Voraussetzungen stimmen, liefert die Umwelt etwa 75 Prozent der Energie für Heizung und Warmwasser. Nur ein Viertel kommt durch den Einsatz von Strom hinzu; Stromkosten pro Jahr: etwa 600 bis 1.000 Euro. Voraussetzung allerdings ist - wie bereits Bildbeschreibungbetont - ein gut isoliertes Haus mit moderner Flächenheizung. Fußboden- oder Wandheizungen sind ideal. Ist die Vorlauftemperatur niedrig (um 35 Grad), arbeitet die Wärmepumpe besonders effektiv (vergleiche mit Beitrag "Wärmepumpe = Heizstabfreie Zone" vom 28.10.2005)

Vaillant gewinnt

Der Testsieger im Warentest heißt mit Note 2,1 Vaillant Geotherm plus VWS 102/2 (siehe auch Beitrag vom 21.3.2007). Diese Wärmepumpe heize besonders effizient, sei durchdacht konstruiert, sauber verarbeitet, leise und selbst in Küche oder Flur nicht störend. Ebenfalls mit Gut benotet wurden die Wärmepumpen von Alpha-InnoTec (Beitrag vom 4.10.2006) und Stiebel Eltron (Beitrag vom 13.11.2006) sowie das baugleiche Modell von Tecalor. Alle vier Geräte sind auch mit Zusatzfunktion zu haben: Dann können sie nicht nur heizen, sondern auch kühlen - und zwar umweltschonender und preiswerter als herkömmliche Klimaanlagen.

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