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Low-tech-"Co2mfort-Fassade" für anspruchsvolle Architekturideen

(2.2.2011; BAU-Bericht) Zur BAU stellte Solarlux mit der "Co2mfort-Fassade" ein neues, sehr transparentes und offenes System vor, das das Low-tech-Konzept einer Doppelfassade aufgreift. Durch sie kann Ressourcen schonend der Einsatz von künstlicher Beleuchtung und aufwändiger Raumlufttechnik zurückgefahren werden - bei gleichzeitigem Komfortgewinn:

Eine primäre, wärmegedämmte Fassade - bestehend aus Solarlux-typischen Holz-Glas-Faltwänden - bildet den Raumabschluss. Davor befindet sich ein rahmenloses, geschosshohes Schiebe-Dreh-System als ungedämmte Glasebene. Beide Fassadenebenen lassen sich unabhängig voneinander variabel öffnen und vollständig auffalten, so dass sich die Innenraumtemperatur individuell regeln lässt.

Interaktive Fassade

Das passive Klimakonzept lebt von den zu öffnenden Fenstern. Lüftung und Klima können von den Nutzern individuell gesteuert werden. Die Möglichkeiten reichen von einer komplett geschlossenen Fassade über unzählige Varianten der Teilöffnung bis hin zum Arbeiten "im Freien" (Bild unten). Durch versetztes Öffnen von Flügeln der inneren und äußeren Fassadenebene (Diagonalöffnung) kann der Luftstrom zielgerichtet und zugfrei gesteuert werden (siehe Bild dazu).

Die Möglichkeit aktiv Einfluss zu nehmen, das Arbeiten bei Tageslicht und die Wechselbeziehung mit der Natur bei geöffneter Fassade fördern das Wohlbefinden, beeinflussen die Produktivität positiv und versprechen einen signifikant besseren thermischen Komfort, weil keine kalte Luft in den Raum gepustet wird.

Reduzierte CO₂-Emissionen und geringere Investitionsvolumina

Die Low-tech- statt High-tech-Lösung einer manuell zu steuernden Fassade senkt erheblich die Installations-, Wartungs- und Betriebskosten für eine Lüftungs- und Klimatisierungsanlage, weil diese deutlich kleiner dimensioniert werden bzw. ganz entfallen können. Das Konzept der Co2mfort-Fassade sorgt nämlich dafür, dass ...

  • im Winter die Sonnenwärme im Fassadenzwischenraum zur Raumheizung genutzt werden kann, und
  • im Sommer unerwünschte Hitze sich durch die Durchlüftung des Fassadenzwischenraumes abführen lässt.

Fit für zukünftige Herausforderungen

Die Solarlux-Co2mfort-Fassade kann jederzeit an zukünftige Nutzerwünsche oder klimatische Einflüsse flexibel angepasst werden. So soll die Integration von z.B. Heiz- oder Kühlelementen, Photovoltaik-Modulen oder dezentralen Lüftungselementen mit Wärmerückgewinnung auch nachträglich möglich sein.

Auf der BAU präsentierte Solarlux sein Fassaden-Konzept in einer 2-geschossigen Ausführung mit Holz-Glas-Faltwänden vom Typ SL 65 als Raumabschluss und einem vorgelagertem transparenten Schiebe-Dreh-System SL 25 XXL als zweite Fassadenhaut.

Weitere Informationen zur Co2mfort-Fassade können per E-Mail an Solarlux angefordert werden.

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