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Absatz von Mauerwerks-Baustoffen in Deutschland dramatisch eingebrochen

(18.5.2008) Der Absatz bei Mauerwerksbaustoffen ist 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 16% zurückgegangen. Das gab die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) jetzt auf ihrer Mitgliederversammlung bekannt. Als Gründe gelten vor allem der Wegfall der Eigenheimzulage, die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die schlechten steuerlichen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sowie neue, in 2007 angekündigte Verordnungen im Rahmen der Energieeinsparverordnung, die das Bauen deutlich verteuern.

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2007 eine Menge von 14,3 Mio. m³ Mauerwerk produziert und abgesetzt. Noch im Vorjahr waren es 17,1 Mio. m³. Bezogen auf den deutschen Inlandsmarkt betrug der Rückgang der Absatzmenge von Mauerwerkssteinen mehr als 26 %. Das korrespondiert mit der rückgängigen Bautätigkeit im Wohnungsbau, die in 2007 einen historischen Tiefpunkt seit Ende des 2. Weltkrieges erreichte. Die Differenz ergibt sich aus verstärkten Exportlieferungen insbesondere nach Polen und Tschechien, aber auch nach Belgien und in die Niederlande.

Auf der Mitgliederversammlung wählte die DGfM einen neuen Vorstand. Dabei wurde Dr. Hans-Georg Leuck, Geschäftsführer der BMO Baustoffwerke Münster-Osnabrück, für weitere zwei Jahre in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Weiterhin im Vorstand vertreten sind Klaus Hoppe, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie und stellvertretender Vorsitzender sowie Dipl.-Ing. Wolfgang Jachmich, Geschäftsführer der Bisotherm GmbH Mülheim-Kärlich. Neu hinzugekommen ist Oliver Frickenhelm, Geschäftsführer der Xella Deutschland GmbH. Er folgt Jan Buck-Emden, CEO von Xella International.

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