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Was bei Planung, Auswahl und Einbau bodenebener Duschrinnen zu beachten ist

(2.8.2018) Ein bodenebener Duschwasserablauf ist heutzutage oftmals die erste Wahl, wenn ein Badezimmer neu geplant oder renoviert wird. Dafür sprechen der Komfort, die Optik und auch die ausgereifte Technik hinsichtlich der Abdichtung und der Wasserableitung. Gleichwohl gibt bei der Planung, Auswahl und Einbau bodenebener Duschrinnen einiges zu beachten.

1. Professionelle Badplanung

Die entscheidenden Punkte einer fachgerechten Planung sind der Bodenaufbau und das Bodengefälle. Eine fachgerechte Badplanung muss insbesondere folgende Normen beachten:

  • DIN EN 12056-1 („Allgemeine und Ausführungsanforderungen“) und Teil 2 („Schmutzwasserleitungen, Planung und Berechnung“), definieren die Anforderungen an die Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden.
  • DIN EN 1253-1 („Abläufe für Gebäude - Teil 1: Bodenabläufe mit Geruchverschluss mit einer Geruchverschlusshöhe von mindestens 50 mm“) regelt die technische Ausführung von Entwässerungsgegenständen - u.a. die erforderliche Ablaufleistung der Entwässerungsgegenstände, den Einsatz von Geruchverschlüssen und die Belastungsklassen für Roste und Abdeckungen.
  • DIN 18024 („Barrierefreies Bauen“) enthält die Vorgaben für alters- und behindertengerechtes Bauen
  • DIN 4109 („Schallschutz im Hochbau; Anforderungen und Nachweise“) nennt die Vorgaben zum Schallschutz bei öffentlichen Gebäuden wie Hotels, Kranken-, Mehrfamilien- und Seniorenhäusern.
  • DIN EN 1366 („Feuerwiderstandsprüfungen für Installationen“) und DIN 4102 („Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen“) regeln - zusätzlich zu länderspezifischen Vorgaben - die Anforderungen bezüglich des Brandschutzes öffentlicher Gebäude.
  • DIN 18534 („Abdichtung von Innenräumen“) enthält die Regeln und Vorgaben für die Innenabdichtung ist deshalb beim Einbau von Duschrinnen besonders relevant.

1.1. Der Bodenaufbau

Die Entwicklung der Abdichtungstechnik hat auch im Badbereich zu modernen Verbundabdichtungen geführt. Etwa die Verwendung von Ein- und Zweikomponenten-Ab­dich­tungs­stoffen, die durch Spachteln oder Rollen aufgebracht werden. Bauphysikalisch unterscheidet man unter Beachtung der Wassereinwirkungsklassen drei Grundbodenaufbauten mit Abdichtung:

  • Abdichtung durch Bodenbelag z.B. PVC-Bodenbelag oder Kunstharzbodenbelag
  • Abdichtung durch Dichtungsbahn oder alternative Verbundabdichtungen
  • Abdichtung durch zwei Dichtungsbahnen (kann auch eine Kombination aus herkömmlicher Abdichtung und alternativer Dünnbettabdichtung sein)

Für Bäder plant man gewöhnlich einen Bodenaufbau mit bahnförmigen oder flüssigen Abdichtungsmaterialien. Je nach Wassereinwirkung wird der Duschbereich, der gesamte Badezimmerboden und teilweise auch der Wandbereich mit abgedichtet - siehe auch Bau­links-Magazin „Badabdichtung“.

1.2. Das Bodengefälle

Badentwässerung funktioniert grundsätzlich nach dem Schwerkraftprinzip. Damit also das Wasser am Boden in Richtung Bodenablauf abfließt, muss insbesondere der Duschboden ein Gefälle aufweisen: Die einschlägige Fachliteratur empfiehlt ein Gefälle von ca. 2%. Das bedeutet bei einem 100 cm langen Duschplatz einen Höhenunterschied von 2 cm. Bei unzureichendem oder nicht vorhandenem Gefälle kommt es zu Pfützenbildung und Wasserausbreitung über die gesamte Bodenfläche bis zur Überschwemmung des ganzen Badezimmers.

Zu beachten ist neben dem Gefälle auch ...

  • die in DIN EN 1253 geforderte Anstauhöhe von 20 mm über dem Rinnenrost und
  • der daraus resultierende maximale Abflusswert.

Werden Duschrinnen als Raumteiler nicht wand-, sondern raumseits verbaut, gilt es überdies zu verhindern, dass zu schnell fließendes Wasser am Boden über den Ablauf hinausschwappt.

2. Richtige Produktauswahl: Funktion und Design

Von der Duschrinne oder dem Bodenablauf erwartet man sowohl im Neubau als auch nach einer Badsanierung einen störungsfreien und wartungsarmen Betrieb über viele Jahre. Gewährleistet wird das durch die technischen Funktionen, die eine moderne Duschrinne zu erfüllen hat:

  • Anschlussmöglichkeit an die Verbundabdichtung
  • Verbindung zu einer genormten Rohrleitung
  • Aufnahme und störungsfreies Ableiten des Duschwassers
  • Abwehr von Gerüchen und Gasen aus der Kanalisation
  • Schutz gegen Feuer- und Rauchweiterleitung zwischen zwei Brandabschnitten
  • Belastbarkeit durch Begehen und/oder Befahren - z.B. mit einem Rollstuhl oder Rollator
  • Schallschutz

2.1. Anschluss an Verbundabdichtungen

Die regelmäßige Wasserbelastung des Duschplatzes erfordert eine besonders zuverlässige, dauerhafte Abdichtung des Bodenaufbaus. Maßgeblich ist die neue DIN 18534 für die Abdichtung von Innenräumen, die vor allem Teil 5 der alten DIN 18195 ersetzt. Sie enthält Regeln und Vorgaben für Abdichtungen in z.B. Küchen, Bädern und Duschanlagen sowie für Bodenflächen mit Ablauf - und ist deshalb für die Verarbeiter von Duschrinnen und Bodenabläufen von höchster Relevanz.

Nicht fachgerecht bzw. mangelhaft ausgeführte Abdichtungen können erhebliche Folgenschäden an der Bausubstanz verursachen. Die beste Gewähr für einen dauerhaft dichten Bodenaufbau besteht in einem fachgerecht ausgeführten Anschluss einer Verbundabdichtung mit Anschlussmanschette an einem umlaufenden Duschrinnenflansch. Eine Duschrinne mit umlaufendem, festem Anschlussflansch bietet die Möglichkeit, Verbundabdichtungen mit Hilfe von Anschlussmanschetten sicher anzuschließen. Eine Flanschbreite von 30 mm gilt hier als Mindeststandard - siehe u.a. „4 x 4 der Bauchemie“ von Sopro zur neuen Innenraum-Abdichtungsnorm DIN 18534.

2.2. Verbindung zur Rohrleitung

Damit die Verbindung der Duschrinne an das Entwässerungssystem absolut leckagefrei funktioniert, muss ihr Abflussstutzen einschließlich seiner Abmessungen gemäß DIN 1986-4 („Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke - Teil 4: Verwendungsbereiche von Abwasserrohren und -formstücken verschiedener Werkstoffe“) auf genormte Abwasserrohre für den Duschrinnenbereich abgestimmt sein.

2.3. Wasseraufnahme und -ableitung

Grundlage für die Auswahl einer Duschrinne ist die anfallende Wassermenge der Duscharmatur. Das durchschnittliche Durchlaufvolumen von Duscharmaturen beträgt etwa 0,15 bis 0,2 l/s. Bei größeren Duschpaneelen oder Duschköpfen mit einem entsprechend hohen Wasserdurchlauf sind gegebenenfalls Duschrinnen mit mehreren integrierten Abläufen erforderlich, damit die anfallende Abwassermenge bei möglichst geringem Wasseraufstau abgeleitet wird.

Die Aufnahme des Wassers erfolgt über den Rost der Duschrinne. Damit die anfallende Wassermenge auch sicher abgeleitet werden kann, müssen die Angaben der Hersteller zum Wasseraufstau über dem Rost bzw. der Abdeckung und die damit verbundene Abwasserabflussmenge bekannt sein. Des Weiteren müssen die Öffnungen der Schlitzroste sowie die umlaufenden Einlaufschlitze auch für den Barfußbereich geeignet sein. DIN EN 1253 („Abläufe für Gebäude“) definiert für den Duschbereich Schlitzweiten von minimal 4 und maximal 8 mm. Ausführungen mit größeren Schlitzweiten können insbesondere bei Kleinkindern zu Verletzungen an den Zehen führen. Da der Rost das am deutlichsten sichtbare Element einer Duschrinne ist, spielt die Auswahl der Designs natürlich eine entscheidende Rolle.

2.4. Geruchschutz

Zur Absicherung des Bades gegen eindringende Gerüche und Gase aus der öffentlichen Kanalisation wird in modernen Duschrinnen ein herausnehmbarer Geruchverschluss mit Wasservorlage verwendet, der zu Reinigungszwecken zerlegbar ist und einen freien Zugang zur Rohrleitung ermöglicht. Nach DIN EN 1253-1 gilt eine Wasservorlagenhöhe von 50 mm als sichere und normgerechte Geruchverschlusshöhe. Eine derartige Wasservorlage kann die Über- und Unterdrücke in der Fallleitung sicher ausgleichen. Kleinere Geruchverschlusshöhen können bei wenig genutzten Bädern sehr viel schneller zu Geruchsbelästigungen führen als Geruchsverschlüsse mit genormten Sperrwasserhöhe; sie gelten als Normabweichungen, die im Einzelfall mit dem Auftraggeber vereinbart werden müssen!

2.5. Brandschutz

In Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Hotels, Seniorenresidenzen, öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern usw. muss unbedingt der vorbeugende Brandschutz beachtet werden. Wenn der Abflussstutzen der Duschrinne senkrecht durch die Decke geführt wird, kommen vorzugsweise Duschrinnen mit Brandschutzeinrichtung zum Einsatz. Denn Deckendurchführungen sind im Brandfall besonders kritische Punkte, durch die sich Feuer und Rauch schnell in das nächste Geschoss ausbreiten können.

Ein Brandschott, z.B. in Form einer Intumeszenzmasse im Gehäuse oder im Ablaufstutzen eines Bodenablaufes, verschließt im Brandfall schnell und sicher die bestehende Öffnung zur Rohrleitung und zum Raum ... aus dem Beitrag „FAQ zum vorbeugenden Brandschutz mit Bodenabläufen und Entwässerungsrinnen“ vom 31.7.2012.

Die Verwendung einer Duschrinnen mit integriertem Brandschutz - bietet hier eine sichere Lösung. Die Wasservorlage im Geruchsverschluss der Duschrinne (min. 50 mm) und ein herausnehmbarer Brandschutzeinsatz (Feuerwiderstandsklasse R30 bis R120) schützen vor einem Übergreifen von Feuer und Rauch in das nächste Geschoss. Die Duschrinne muss mindestens die gleiche Feuerwiderstandsklasse haben wie die Decke, in der die Rinne eingelassen ist.

2.6. Belastbarkeit

Duschrinnen sind im Gehbereich verbaut und folglich einer Verkehrsbelastung ausgesetzt. Die Abdeckungen bzw. Roste von Duschrinnen müssen gemäß DIN EN 1253 auf Belastung geprüft und entsprechend klassifiziert werden. Marktüblich ist eine Belastbarkeit von Duschrinnen entsprechend der Belastungsklasse K 3 (nach DIN EN 1253-1 Flächen ohne Fahrverkehr, belastbar bis max. 300 kg).

2.7 Schallschutz

Beim Schallschutz gilt es, die Anforderungen an den Installationsschallpegel einzuhalten. Bei der Ausführung der schallschutztechnischen Maßnahmen ist zunächst festzulegen, ob Schallschutz nach DIN 4109 oder VDI 4100 („Schallschutz im Hochbau - Wohnungen - Beurteilung und Vorschläge für erhöhten Schallschutz“) gefordert wird.

Bei der DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ handelt es sich laut einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs um eine Eingeführte Technische Baubestimmung, die lediglich die öffentlich-rechtlichen Mindestanforderungen an den Schallschutz erfüllt. Das Gerichtsurteil besagt zudem, dass die DIN 4109 für den zivilrechtlichen Bereich größtenteils belanglos ist und deshalb nur unter bestimmten Voraussetzungen werkvertraglich wirksam vereinbart werden kann.

Schallpegel nach den heute üblichen Standards für Qualität und Komfort lassen sich mit der DIN 4109 nicht erreichen: Die vorgegebenen schalltechnischen Mindestwerte entsprechen nicht mehr den heute anerkannten Regeln der Technik. Werden entgegen dieser Feststellung dennoch die Werte nach DIN 4109 verlangt, muss dies im Werkvertrag eindeutig und unmissverständlich formuliert werden. Wesentlich zeitgemäßer bildet die VDI 4100 (vorrangig in den Schallschutzstufen SSt II und SSt III) die schalltechnischen Anforderungen an moderne und komfortable Wohnräume ab. Auch Gebäude wie Hotels, Kliniken und Seniorenresidenzen fallen unter diese erhöhten Anforderungen.

2.8 Design

Im modernen Badezimmer spielt neben Funktion und Komfort das Design eine immer wichtigere Rolle. Das Design wiederum wird dabei maßgeblich von der Geometrie geprägt: Zur Auswahl stehen überwiegend gerade Ausführungen zum Verlegen entlang einer Wand. Die Duschrinne bzw. ihre Abdeckung als einzig sichtbarer Teil der Rinne ist in der Regel die einzige Unterbrechung des Duschbodens. Entsprechend hoch ist der ästhetische Anspruch an die Rinne.

  • Mit befliesbaren Abdeckungen lassen sich Duschrinnen mit den selben Fliesen versehen wie der sie umgebende Boden - die Duschrinne wird annähernd unsichtbar.
  • Wer sie hingegen als Blickfang gestalten möchte, wählt eher einen Designrost aus Edelstahl. Hochwertige Ausführungen haben eine elektropolierte, besonders glatte und damit schmutzabweisende und hygienische Oberfläche.
  • Designabdeckungen aus Einscheibensicherheitsglas wiederum harmonieren besonders mit Duschabtrennungen aus Glas.
  • In Verbindung mit Leuchtmodulen, wie z.B. ACO Lightline Pro von ACO Haustechnik, entfalten Abdeckungen eine besonders stimmungsreiche Wirkung im Bad - sie­he u.a. Beitrag „LED-Licht auf ganzer (Duschentwässerungs-)Linie - aber nicht nur ...“ vom 23.7.2015.

Ergänzend ist der Gefällekeil ACO ShowerStep eine elegante Lösung zum Abdecken der Gefällekante zwischen Duschboden und dem weiteren Badbereich und kann zugleich als Sockel einer Glasduschabtrennung dienen.

3. Der fachgerechte Einbau

Auch das beste Produkt ist letztlich immer nur so gut wie die Qualität, mit der der Einbau erfolgt. Für die fehlerfreie Montage einer Duschrinne ist fachhandwerkliches Know-how erforderlich. Neben den klassischen Methoden hat sich das Bodensystem ACO Shower­Floor als Systemlösung etabliert.

3.1. Einbau in den Estrich

Die klassische Methode der Duschrinnen-Installation beginnt mit dem Einsetzen der Duschrinne in die vorgesehene Bodenaussparung, gefolgt vom Verschrauben der Rinnenträger auf der Rohbetondecke. Höhenverstellbare Füße vereinfachen die Nivellierung von Rinnenkörper an die Höhe der Oberkante des späteren Fußbodens. An den Ablaufstutzen der Rinne lassen sich gewöhnlich HT-Rohre DN 50 oder DN 40 direkt anschließen.

Beim Einbringen des Estrichs ist darauf zu achten, dass die Duschrinne komplett blasenfrei unterfüttert und vollflächig eingebunden wird. Nach Trocknung des Estrichs erfolgt der Anschluss der Verbundabdichtung. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, ist die Ausführung der Verbundabdichtung mit äußerster Sorgfalt, unter Berücksichtigung der Verarbeitungshinweise des jeweiligen Herstellers sowie der maßgeblichen Regelwerke durchzuführen.

Danach folgen das Aufbringen des Fliesenklebers und das Verlegen der keramischen Platten. Es ist darauf zu achten, dass zwischen den keramischen Platten und dem Rahmen der Duschrinne eine Dehnfuge (Arbeitsfuge) vorzusehen ist, die nach Abschluss der Arbeit unter Verwendung eines Primers elastisch ausgefugt wird. Zum Abschluss wird die Schutzfolie von der Duschrinne entfernt und der Rost bzw. die Abdeckung eingelegt.

3.2. Einbau mit Bodensystem

Voraussetzung für die Installation einer bodenebenen Duschrinne mit beispielsweise dem Bodensystem ACO ShowerFloor ist lediglich ein fester Untergrund. Die Schnelligkeit der Installation basiert auf dem Grundgerüst des Systems: ein Träger bzw. Rahmen aus Stahlprofilen mit drei bzw. vier parallelen Querstreben (für Linienentwässerung) bzw. je zwei gekreuzten Diagonal- und Querstreben (für Punktentwässerung) - siehe auch Beitrag „ShowerFloor: ACOs dritter Weg für barrierefreie, befliesbare Duschplätze“ vom 2.4.2015.

4. Fazit

Sanitär-Installationen erfolgen im Rahmen eines umfangreichen Regelwerkes. Sie verlangen vom Fachhandwerker nicht nur technisches Know-how und handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch umfangreiches theoretisches Wissen. Das gilt insbesondere bei der professionellen Installation von Duschrinnen. Sofern die Normen und Gesetze nicht als lästige Pflicht, sondern als Anleitung zum fachgerechten Einbau verstanden werden, steht in Verbindung mit guter Planung und passender Produktauswahl einer dauerhaften Lösung nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen zu Duschabläufen und dem ShowerFloor können per E-Mail an ACO angefordert werden.

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