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3D-gedruckte Schalungsformen für Betonabgüsse

(7.2.2019) BASF präsentierte vergangenes Jahr auf der ersten International Conference on Concrete and Digital Fabrication in Zürich /Schweiz unter dem Markennamen Master Builders Solutions u.a. 3D-gedruckte Schalungsformen. Die Betonadditive und Mörtel, die zur Füllung von 3D-gedruckten Schalungen optimiert wurden, sowie die 3D-Druckmaterialien können bereits in Projekten eingesetzt werden.

BASF setzt auf ein additives Herstellungsverfahren, bei dem Werkstücke computergesteuert schichtweise aufgebaut werden. Auf diese Weise können beispielsweise Matrizen für Sichtbetonflächen mit integrierten Mustern erstellt werden, die ansonsten gar nicht oder nur mit erheblichem Aufwand realisierbar sind.

In einem Validierungsprojekt hat BASF 3D Printing Solutions aus Heidelberg zusammen mit dem Unternehmensbereich Construction Chemicals der BASF und der Innovationsabteilung NOWlab des in Berlin ansässigen 3D-Drucker­herstellers BigRep die technische Machbarkeit einer Serie von Schalungskonzepten für Betonguss erarbeitet, die durch einen großformatigen 3D-Drucker hergestellt worden sind.

„Neben den unzähligen Möglichkeiten der Matrizen bietet sich eine im 3D-Druck gefertigte Schalung zum Beispiel für unregelmäßige oder organische Formen an, oder auch für schwierige Verbindungsstücke“, so Sebastian Dittmar, Leiter der Anwendungstechnik Deutschland bei Master Builders Solutions. „Das Wand- oder Fassadenelement wird gescannt, so dass eine Schalung erstellt und dann exakt im 3D-Drucker nachgebaut werden kann. Auf diese Weise ließe sich im Prinzip jede beliebige Form herstellen“.

Weitere Informationen zu 3D-gedruckten Schalungsformen können per E-Mail an Master Builders Solutions der BASF angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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