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Mehrstufige Hochdruckpumpen von Grundfos in weiteren XL-Versionen zur Druckerhöhung


  

(26.6.2019; ISH-Bericht) Mitunter in Mehrfamilienhäusern, vielfach in Geschossbauten und in jedem Fall in Hochhäusern sind für die Trinkwasser- und Brauchwasserversorgung Druckerhöhungsanlagen (DEA) unvermeidbar. Bei der Auslegung einer DEA erleben allerdings TGA-Planer bzw. planende Installateure regelmäßig einen Zielkonflikt: Solche Anlagen müssen für Verbrauchsschwankungen ausgelegt sein. Trotz dieser die Druckkonstanz zu gewährleisten, zwingt dazu, die installierten Pumpen (es sind nach Vorgabe in Deutschland mindestens zwei Pumpen) in der Regel auf den maximalen Bedarf auszulegen. Die meiste Zeit ist der Förderstrombedarf jedoch sehr viel geringer, so dass die Wirtschaftlichkeit ungeregelter Pumpen mit sinkendem Volumenstrom schnell abnimmt.

Die wohl beste Lösung ist in diesem Kontext, mehrere Pumpen parallel zu installieren, die über eine Mehrpumpensteuerung geregelt werden. Grundfos beispielswiese realisiert das bei Druckerhöhungsanlagen der Baureihe Hydro MPC mit bis zu sechs Hochdruckpumpen der Baureihe CR / CRE. Diese Pumpen sind aufgrund ihrer Bauweise mit Patronengleitringdichtung und Ausbaukupplung vergleichsweise servicefreundlich.

Stufe für Stufe zum höheren Druck

Grundfos hat zuletzt sein Angebot an Hochdruckkreiselpumpen der Baureihe CR überarbeitet und durch die XL-Ausführungen CR 95, CR 125 und CR 155 mit einem maximalen Förderstrom bis 240 m³/h (Nenndruck: PN 40) nach oben erweitert. Die neue Generation der großen CR-Pumpen weist eine hydraulisch optimierte Konstruktion auf, in deren Rahmen alle Bauteile verbessert wurden - vom Laufrad und den Leitschaufeln bis hin zu Zulauf, Druckstutzen, Pumpenmantel und Diffusor. So erzielen die XL-Ausführungen eine höhere Energieeffizienz (verglichen mit dem Marktstandard sind diese um 5 bis 10 Prozentpunkte effizienter) und eine weiter verbesserte Verfügbarkeit (Betriebssicherheit). Im Herbst 2019 folgt die Baugröße CR 185, größere Modelle sind für 2020 geplant.

Durch die Zahl der Förderstufen lässt sich die Leistung der Pumpen flexibel an die gewählte Modulgröße anpassen; mit einem übersynchronen Betrieb des Motors kann der Anlagenbauer auch die Dimension der CR-Pumpe beeinflussen.

Alle Ausführungen besitzen einen hocheffizienten Antrieb und können mit einer Drehzahlregelung per integriertem Frequenzumrichter (FU) ausgerüstet werden (das sind in der Grundfos-Typologie die E-Pumpen, hier: CRE): Sowohl beim klassischen MGE-Asyn­chronmotor (bis 22 kW) als auch beim MGE-Permanentmagnet-Synchronmotor (bis 11 kW – Energieeffizienzklasse IE5) ist der FU im Motor integriert.

Für noch höhere Leistungen offeriert das Unternehmen die CUE-Pumpen mit einem externen FU im Schaltschrank - optional auch hier mit IE5-Motoren.

Mit heute 13 Baugrößen (Förderstrombereich zwischen 0,3 und 240 m³/h), vier Werkstoffausführungen (Gusseisen, zwei korrosionsbeständige Edelstahlsorten, Titan) und einer Reihe unterschiedlicher Anschluss- und Ausstattungsvarianten steht dem Betreiber das wohl vielfältigste und umfassendste Pumpenprogramm auf dem Markt zur Verfügung. Verfügbar sind zudem 50 und 60 Hertz-IEC-Motoren sowie 60 Hertz-Nema-Motoren.

iSolutions Monitor sichert die Verfügbarkeit

Mit Hilfe des ‚Grundfos iSolutions Monitors‘ (GiM) kann der Betreiber den Betriebszustand von CR-Pumpen überwachen und Prozessausfälle vermeiden. Es handelt sich um ein Überwachungssystem auf der Basis eines Multifunktions-Sensors mit einem lokalen Display auf der Pumpe, Leittechnik-Integration zu Prozessleitsystemen und optionaler Cloud-Anbindung.

Ausgehend von einer zentralen, gut zugänglichen Position (Ablassschraube des Motors) überwacht der Sensor wichtige Leistungs- und Zustandsparameter:

  • Drehzahl,
  • Temperatur,
  • Trockenlauf,
  • Lagerfehler,
  • Unwucht,
  • Druckschläge und
  • Kavitation: kollabierende Dampfblasen in der Förderflüssigkeit können zu erheblichen Schäden am Laufrad oder Pumpengehäuse führen.

Auf der Basis von künstlicher Intelligenz soll der Multifunktions-Sensor mittels Mustererkennung frühzeitig fehlerhafte Bedingungen identifizieren, die zum Ausfall der Pumpe führen können.

Weitere Informationen zu Druckerhöhungsanlagen können per E-Mail an Grundfos angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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