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Pinblister sowie Pinholes im Beton und Triflex Cryl Primer 280 zur Vorbeugung

(15.10.2020) Mineralische Untergründe wie Beton verursachen bei der Applikation einer flüssigen Beschichtung aufgrund ihrer Porenstruktur oftmals Blasenbildung. Platzen diese sogenannten Pinblister auf, entstehen sogenannte Pinholes: stecknadelkopfgroße Löcher, durch die sich Feuchtigkeit ihren Weg in die Konstruktion bahnen und dort zu Schäden führen kann. Um die Bildung von Pinholes zu verhindern und die Unversehrtheit der Beschichtung zu gewährleisten, bedarf es einer speziellen Untergrundvorbehandlung. Eine geeignete Lösung dafür ist der Cryl Primer 280 von Triflex auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA).

Zurückzuführen ist der Prozess der Blasenbildung insbesondere bei Betonuntergründen auf ein Konzentrationsgefälle, das in den Poren herrscht, die durch die Beschichtung verschlossenen wurden. So kommt es zum Verdampfen flüchtiger Stoffe - zum Beispiel von Wasser, verbunden mit einem ansteigenden Partialdruck des Wasserdampfes. Das Ergebnis ist ein Überdruck im Porenraum, der sich durch die Ausbildung einer Aufwöl­bung - sprich einer Blase - abbaut. Platzen diese auf, verbleibt ein Pinhole - eine potenzielle Schadstelle, welche die Funktionalität der Beschichtung einschränkt.

Mittels einer Untergrundvorbehandlung mit dem Cryl Primer 280 kann die Entstehung von Pinholes vermieden werden. Die Grundierung ist ein 2-komponentiges Produkt, das frei von Lösungsmitteln und niedrigviskos ist. Das PMMA und der Katalysator sind binnen weniger Minuten angemischt und fertig für die Applikation.

Diese ist auch bei niedrigen Oberflächen- und Umgebungstemperaturen von mindestens 0°C möglich. Bei der Behandlung von schon vorhandener Pinholes empfiehlt Triflex den Materialverbrauch zu erhöhen: Statt der sonst üblichen 0,40 kg/m² sollte ein Minimum von 0,8 kg/m² auf glatten, ebenen Flächen verarbeitet werden. Der Auftrag erfolgt dabei in zwei Arbeitsschritten, wobei mit dem zweiten Schritt nach Ausbildung einer klebefreien Oberfläche begonnen werden kann. Da es sich um ein schnell reaktives Harz handelt, kann eine zügige Weiterverarbeitung im Sinne eines wirtschaftlichen Projektablaufs erfolgen.

Weitere Informationen zu Cryl Primer 280 können per E-Mail an Triflex angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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