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BDEW veröffentlicht Heizkostenvergleich Alt- und Neubau 2021


  

(25.5.2021) Welche Heizung eignet sich am besten für einen Neubau? Welche Heizkosten lassen sich durch einen Heizungstausch sparen? Wie wirkt sich der Heizungstausch auf die Klimabilanz eines Gebäudes aus? Fragen wie diese beantwortet der „BDEW-Heizkostenvergleich Alt- und Neubau 2021“. Er bietet Bauherren, Planern und Energieberatern anhand von Beispielrechnungen einen Kostenüberblick über gängige Systeme für die Beheizung und Trinkwassererwärmung in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Verglichen werden ...

  • die jährlichen Energiekosten sowie
  • die Anschaffungskosten und
  • die Aufwendungen für die Wartung.

Der Vergleich zeigt zudem, dass die leitungsgebundenen Energieträger - Erdgas, Strom und Fernwärme - auch unter den Anforderungen des neuen Gebäudeenergiegesetzes, der CO₂-Bepreisung und der Bundesförderung effizienter Gebäude (BEG) wirtschaftlich attraktive Lösungen in der Gebäudebeheizung bieten können. Das Gutachten wurde im Auftrag des BDEW vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG) erarbeitet.

„Zwar konnten seit 1990 schon über 40 Prozent CO₂ im Gebäudesektor eingespart werden. Dennoch liegen hier noch gewaltige Einsparpotenziale verborgen: Fast 20 Prozent aller CO₂-Emissionen in Deutschland entstehen durch das Heizen von Gebäuden, jede vierte Heizung in Deutschland ist 25 Jahre alt und älter und arbeitet damit nicht mehr effizient. Diese Potenziale müssen dringend geborgen werden - je schneller, desto besser. Die Energiewirtschaft arbeitet daher intensiv an der Dekarbonisierung der verschiedenen Wärmeenergieträger. Eine moderne Gasheizung kann heute schon mit Biogas und perspektivisch ohne größeren Umbau auch mit Wasserstoff betrieben werden. Für den effektiven Einsatz von Wärmepumpen sind Gebäudesanierungen zentral, da diese vor allem für Häuser mit hoher Gebäudeeffizienz geeignet sind“, konstatiert Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

„Der Heizkostenvergleich zeigt, dass Heizsysteme, die Erneuerbare Energien einbinden, nicht nur gut für das Klima, sondern auch wirtschaftlich sind. Durch die verschiedenen Förderprogramme ist der Einbau klimafreundlicher Heizsysteme sowohl im Neu- als auch im Altbau für den Kunden attraktiv.“

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