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Viele Hauseigentümer wollen Wärmepumpe statt Gasheizung ... sofern Geld keine Rolle spielt

(20.12.2021) Deutschlands Hauseigentümer wollen ihre alten Heizungen am liebsten durch klimafreundliche Modelle ersetzen - das geht aus einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor. Demnach würde sich fast die Hälfte der rund 1.400 Befragten für eine Wärmepumpe entscheiden - sofern Geld und sonstige Bedingungen keine Rolle spielten. Größte Hemmnisse seien ...

  • die höheren Kosten (56%) und
  • notwendige Umbauten (43%; Mehrfachnennung möglich).

Aktuell sind Gasheizungen oft noch die erste Wahl. Bei den Befragten kamen sie in den vergangenen anderthalb Jahren bei jedem zweiten Tausch zum Zug.

„Höhere Kosten für die Installation sind oft noch ein Hemmnis für klimafreundliche Heizungen. Wir gehen aber davon aus, dass sie günstiger werden“, sagt co2online-Ge­schäftsführerin Tanja Loitz. „Dazu kommt: Gas- und Ölheizungen rechnen sich wegen des CO₂-Preises mit jedem Jahr weniger. Langfristig führt kein Weg an klimafreundlichen Heizungen vorbei.“

Zur Erinnerung: Bis zu 60% Zuschuss für neue Heizungen

Fördermittel gibt es auch für den Heizungstausch. Bis zu 45% der Kosten trägt der Bund. Je nach Region sind weitere Förderprogramme verfügbar. So ist in Berlin eine Förderung von bis zu 60% möglich - siehe heizungtauschenberlin.de.

Experten empfehlen, einen Heizungstausch jetzt zu prüfen und nicht auf höhere Fördermittel zu warten. Denn die Nachfrage nach Energieberatern und Handwerkern dürfte deutlich steigen. Zudem bestünde bei einer älteren Heizung jederzeit die Gefahr, dass sie spontan ausfällt und dann überhastet eine neue her muss.

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