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Wärmepumpen sorgen bei Vaillant für Wachstumsschub

(5.6.2022) Der Remscheider Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2021 um mehr als 20% auf 3,3 Mrd. Euro erhöhen. Zu dem Unternehmenswachstum, das ohne Währungseinflüsse noch höher ausgefallen wäre, trugen alle Regionen weltweit mit zweistelligen Wachstumsraten bei.

Eine hohe Umsatzsteigerung verzeichnete erneut das Geschäft mit elektrischen Wärmepumpen. Mit einem Absatz von mehr als 2,5 Mio. zentralen Heizgeräten und fast einer Million Warmwassererzeugern baute das Unternehmen seine führende Marktposition weiter aus. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg konzernweit um 800 auf rund 16.000. In den kommenden Jahren plant die Vaillant Group, erheblich in den weiteren Ausbau des Geschäfts mit Wärmepumpen und die Digitalisierung zu investieren.

„Angesichts der dramatischen Ereignisse in der Ukraine fällt es uns schwer, mit Freude über die positiven Ergebnisse des Jahres 2021 zu berichten“, sagt Vaillant-Group-CEO Dr.-Ing. Norbert Schiedeck. „Unsere Gedanken sind bei unseren Kolleginnen und Kollegen, deren Familien und den Menschen, die von dem Krieg in der Ukraine betroffen sind. Die überwältigende Hilfsbereitschaft innerhalb der Vaillant Group zeigt uns, dass wir den Erfolg des Vaillant-Teams nicht nur in Zahlen messen können.“

Grafik aus dem Beitrag „2021 wieder starkes Wachstum im Wärmepumpenmarkt“ vom 6.2.2022

Starker Schub durch Wärmepumpen

Der Umsatz mit elektrischen Wärmepumpen legte 2021 wie im Vorjahr um über 50% zu. Wärmepumpen sind seit längerem das am schnellsten wachsende Produktsegment der Vaillant Group. Durch das deutliche Umsatzwachstum, das über dem Zuwachs des Gesamtmarktes lag, konnte die Vaillant Group ihren Marktanteil erneut steigern. Unterstützt wurde dies durch den Trend, dass Wärmepumpen inzwischen nicht nur im Neubau auf große Nachfrage stoßen, sondern aufgrund ihrer Technologie auch beim Austausch von fossilen Heizungssystemen und energetischen Sanierungen im Immobilienbestand zunehmend eingesetzt werden.

10-Jahres-Verlauf Absatz Wärmeerzeuger Deutschland
Grafik aus dem Beitrag „+10 Prozent: Auch 2021 Heizungsindustrie mit starker Marktentwicklung“ vom 9.2.2022

Weiterentwicklungen der Gastechnologien

Zu dem Wachstum leisteten auch Gasgeräte einen wesentlichen Beitrag. So konnte die Vaillant Group den Umsatz in diesem Geschäftsfeld um 19% gegenüber dem Vorjahr steigern und ihre führende Stellung bei wandhängenden Gas-Heizgeräten stärken. Gleichzeitig erhielt die Vaillant Group eine erste Zertifizierung für ein Gas-Brenn­wert­gerät, das mit reinem Wasserstoff betrieben werden kann - siehe dazu auch den Beitrag „TÜV Rheinland eröffnet erstes Prüflabor für Wasserstoff-Brennwertgeräte“ vom 1.5.2022.

300 Mio. Euro Investitionen für Wärmepumpen, F&E und Digitalisierung in 2021

2021 beliefen sich die Investitionen der Vaillant Group - vornehmlich für Wärmepumpen, Forschung & Entwicklung (F&E) und Digitalisierung - auf 300 Mio. Euro. Erhebliche Mittel flossen in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Wärmepumpen. Dazu zählt der Aufbau der Wärmepumpenproduktion im Werk Belper in Großbritannien, die im Laufe dieses Jahres starten wird. Daneben wurden die Fertigungskapazitäten am Unternehmenshauptsitz in Remscheid und am französischen Standort Nantes sowie die Ver­triebs- und Servicestrukturen erheblich ausgebaut. Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionen lag in der Modernisierung der IT-Systeme und der Digitalisierung von Geräten und Dienstleistungen. In 2021 erfolgte die Implementierung standardisierter IT-Plattformen im Einkauf, im Lieferketten-Management und für den Zahlungsverkehr.

In den nächsten Jahren sollen außerordentlich hohe Investitionen notwendig sein: „Unser Ziel ist die Transformation der Vaillant Group zum Marktführer sowohl von Wärmepumpen als auch aller wesentlichen Technologien, die für die Nutzung erneuerbarer Energien wie Wasserstoff oder Biomethan erforderlich sind. Dies stellt die zentrale unternehmerische Herausforderung für die weitere Geschäftsentwicklung dar“, betont Herr Schiedeck.

Unsicheres wirtschaftliches und politisches Umfeld 2022

„Im ersten Quartal 2022 hat sich der Wachstumstrend der Vorjahre fortgesetzt. Die weitere Entwicklung des Jahres ist schwer exakt zu prognostizieren“, so Vaillant-Group-CEO Schiedeck. Die angespannten Beschaffungsmärkte sowie signifikant steigende Energie- und Rohstoffpreise stellen ebenso eine Unwägbarkeit dar wie der weitere Verlauf der Corona-Pandemie und die Folgen des Krieges in der Ukraine. Trotz dieser Einflussfaktoren geht das Unternehmen derzeit davon aus, auch 2022 weiteres Wachstum erzielen zu können.

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