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Hekatron Gruppe wächst weiter


  

(5.6.2022) Trotz vielfältiger Herausforderungen schlossen die Hekatron Unternehmen das Geschäftsjahr 2021 mit rund 215 Mio Euro Umsatz ab. Das bedeutet für die Brandschutz-Exper­ten sowie EMS-Spezialisten weiterhin ein kontinuierliches Wachstum - und zwar um 5,5% zum Vorjahr. Dabei investierten die Sulzburger erneut 8,5% ihres Umsatzes in den Standort sowie in den Bereich Forschung und Entwicklung (F&E).

Für Hekatron Brandschutz war 2021 trotz eines zufriedenstellenden Geschäftsabschlusses ein Jahr mit Licht und Schatten - auf der einen Seite die weiterhin starke Baukonjunktur und hohe Auftragslage, auf der anderen Seite die schwierige Materialsituation und unzuverlässige Lieferketten. Auch um von solchen Faktoren unabhängiger zu werden, hat der Brandschutzexperte sein Produktportfolio durch digitale Werkzeuge weiter ergänzt. So ermöglicht das Sulzburger Unternehmen seinen Kunden etwa die Ferninspektion von Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmeldern. Geschäftsführerin Petra Riesterer: „Die Umstände der letzten Zeit haben sicherlich zu einer beschleunigten Digitalisierung der Branche beigetragen. Uns haben sie darin bestärkt, den bereits eingeschlagenen Weg der Transformation konsequent weiterzugehen.“

Stabile Produktion

Michael Roth, Geschäftsführer des Schwesterunternehmens Hekatron Manufacturing, blickt angesichts der herausfordernden Gesamtsituation zufrieden auf 2021 zurück. Im Gegensatz zu vielen anderen Industrieunternehmen hat der Fertigungsdienstleister für elektronische Bauteile (EMS) die Corona-Pandemie und die weltweite Lieferkrise bislang vergleichsweise gut gemeistert. „Natürlich war das letzte Jahr geprägt von einer großen Dynamik. Vor allem dank der hohen Flexibilität aller Mitarbeitenden ist es uns jedoch möglich gewesen, die Produktion nahezu durchgängig aufrechtzuerhalten“, so Herr Roth.

Neue Geschäftsführung bei Hekatron Brandschutz

Petra Riesterer
Petra Riesterer
  

Schon früh wurden die Weichen für die Nachfolge von Peter Ohmberger gestellt. Mit dem Jahreswechsel 2021/22 hat der ehemalige Geschäftsführer von Hekatron Brandschutz die Geschicke des Unternehmens nach knapp zwei Jahrzehnten endgültig in jüngere Hände gelegt: Seit 1. Januar steht mit Petra Riesterer erstmals eine Frau an der Spitze des südbadischen Brandschutzspezialisten - siehe auch Beitrag „Generationenwechsel an der Unternehmensspitze von Hekatron Brandschutz“ vom 23.1.2022.

Im vergangenen Jahr beschäftigten die Hekatron Unternehmen rund 1.020 Mitarbeitende und damit etwa 7% mehr als 2020. Die Ausbildungsquote ist mit 4,3% indessen um 1% gesunken.

Verhaltene Prognose für 2022

Was das laufende Geschäftsjahr betrifft, ist man in Sulzburg insbesondere aufgrund des anhaltenden Bauteilemangels zurückhaltend. Michael Roth, Geschäftsführer Hekatron Manufacturing: „Der Brandschutz- und EMS-Markt in Deutschland wachsen, unsere Auftragsbücher sind voll und wir sowie unsere Kunden könnten Rekordumsätze erzielen. Aber aufgrund der weltweiten Lieferkrise sind wir nicht in der Lage, in ausreichendem Maße zu produzieren, und unsere Kunden müssen mit Wartezeiten rechnen. Zudem belasten uns steigende Material- und Energiekosten sowie die Unsicherheiten in Verbindung mit dem Ukraine-Krieg. Deshalb ist derzeit offen, ob wir unseren kontinuierlichen Wachstumskurs auch 2022 fortsetzen können.“

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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