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Swisspearl bringt patentiertes Ecksystem für VHF nach Deutschland

(17.3.2026) Mit der „Geschlossenen Ecke 90°” führt Swisspearl ein patentiertes System für nahezu fugenlose Gebäudeecken in vorgehängten hinterlüfteten Fassaden ein. Die Befestigung ermöglicht eine dauerhafte mechanische Verbindung von auf Gehrung geschnittenen Faserzementplatten.

Für das Schulhaus Bubenholz im schweizerischen Opfikon wählten Adrian Streich Architekten aus Zürich eine Bekleidung mit „Swisspearl Largo” Fassadenplatten.
(Architektur: Adrian Streich Architekten AG, Zürich, Bild: Swisspearl)
 

Patentiertes Befestigungssystem

Swisspearl bringt in diesen Wochen mit der „Geschlossenen Ecke 90°” ein patentiertes Befestigungssystem für Gebäudeecken in vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF) in den deutschen Markt. Das System dient der nicht sichtbaren Verbindung von auf Gehrung geschnittenen Faserzementplatten und gewährleistet eine dauerhafte mechanische Verbindung an Gebäudeecken.

Die „Geschlossene Ecke 90°” kann unabhängig von der Befestigungsart der Fassadenplatten in der Fläche eingesetzt werden. Sie eignet sich für Faserzementplatten mit einer Dicke von 8 mm („Swisspearl Largo”) sowie 9 und 12 mm („Swisspearl Largo Gravial”). Durch die nahezu fugenlose Verbindung der Eckplatten bleibt die Materialstärke an den Gebäudeecken optisch verborgen. Laut Hersteller wirkt eine leichte VHF dadurch massiver, was die Wahrnehmung der Konstruktion beeinflusst und monolithische Fassadenkonzepte unterstützt.

An den Gebäudeecken kam das System „Geschlossene Ecke 90°” zum Einsatz.
(Architektur: Adrian Streich Architekten AG, Zürich, Bild: Swisspearl)
 

Vorkonfektionierte Eckplatten für montagefertige Lieferung

Die Verbindung der beiden Eckplatten erfolgt über zwei präzise aufeinander abgestimmte Aluminiumkomponenten, die ineinander geschoben werden. Die Fassadenplatten werden bereits im Werk von Swisspearl oder durch einen erfahrenen Konfektionär mit Gehrungsschnitt und Hinterschnittfräsung versehen. Auch Maßzuschnitte und Befestigungslöcher werden nach bauseitiger Stückliste vorkonfektioniert, sodass die Eckplatten montagefertig auf die Baustelle geliefert werden.

Vor Ort werden die Aluminiumkomponenten an den vorgefrästen Positionen auf der Rückseite der Eckplatten angebracht. Anschließend lassen sich die Platten passgenau zur geschlossenen Ecke zusammenfügen. Die eingesetzten Gewindeanker entsprechen denen des Systems „Sigma 8 Pro” von Swisspearl für die nicht sichtbare Befestigung von Fassadenplatten. Montagelehren unterstützen die sichere Verschraubung der Aluminiumkomponenten. Swisspearl bietet mit „Sigma 8 Pro” und „Sigma 12 Pro” zwei Systeme für die nicht sichtbare Befestigung von Faserzementplatten mit 8 beziehungsweise 12 mm Dicke an.

Eine Installationsanleitung und Videos erläutern die Verarbeitung der „Geschlossenen Ecke 90°“ zum einen in Konstruktionen, bei denen die Fassadenplatten auf eine Holz- oder Metallunterkonstruktion geschraubt bzw. genietet werden. Zum anderen wird die Verarbeitung in Konstruktionen erklärt, bei denen die Platten vollständig mit einer nicht sichtbaren Befestigung von Swisspearl realisiert werden. (Bild: Swisspearl) 

Planung und Systemunterstützung

Für die Planung von Fassaden mit der „Geschlossenen Ecke 90°” stellt Swisspearl ein Bestell- und Optimierungsprogramm sowie einen Systemrechner zur Verfügung. Die Berechnung erfolgt objektspezifisch und berücksichtigt unter anderem Standort, Gebäudehöhe, Geländekategorie und Gebäudegeometrie.

Eine Installationsanleitung erläutert die Verarbeitung des Systems sowohl für Konstruktionen mit sichtbarer Befestigung auf Holz- oder Metallunterkonstruktionen als auch für Fassaden mit vollständig nicht sichtbarer Befestigung von Swisspearl. Ergänzend stehen ein Installationsvideo und weitere Produktinformationen online zur Verfügung. 

Weitere Informationen können per E-Mail an Swisspearl angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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