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Pelletpreis sinkt nur leicht, gleichwohl Preisvorteil zu Fossilen immer größer

(20.3.2022) Der Preis für Holzpellets bleibt in Deutschland im März auf hohem Niveau: Durchschnittlich kosten Pellets bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen (t) 369,32 Euro/t - das sind laut Deutschem Pelletinstitut (DEPI) nur 1,2% weniger als im Vormonat und 54% mehr als im März 2021. Der Preisvorteil gegenüber den fossilen Energieträgern Gas und Öl (rund 57%) ist erneut gestiegen:

„Die Sägewerke schneiden wieder mehr Holz ein und erhöhen damit die Rohstoffbasis für die Pelletproduktion. Demgegenüber sind die Energiepreise für Herstellung und Transport der Presslinge regelrecht explodiert“, fasst DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele zusammen. Dies mache aktuell bis zu 50 Euro des Tonnenpreises aus und nivelliere den eigentlich erwarteten Rückgang des Pelletpreises. Zu Beginn der wärmeren Jahreszeit sei aber mit einer Entspannung zu rechnen - wenn auch nicht mit dem außergewöhnlich niedrigen Preisniveau von 2021.

Herr Bentele rät davon ab, wie bei Öl oder Diesel nur kleine Mengen zu tanken, um das Risiko von Preisspitzen zu minimieren. „Für Pellets gilt weiterhin, dass möglichst nur einmal im Jahr bestellt werden sollte, und das am besten im Sommer.“

Differenzierte Preise für Holzpellets
für 3 t, 6 t und 26 t, sortiert nach Süd-, Mittel- und Nord-/Ostdeutschland

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