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Pelletpreis im Januar deutlich gestiegen

(24.1.2022) Die Verteuerung von Holzrohstoffen wie Spänen führte im Januar 2022 in Deutschland zu einem weiteren Anstieg des Pelletpreises: Wie das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) berichtet, kosten Pellets derzeit bei Lieferung von 6 Tonnen (t) im Bundesdurchschnitt 366,58 Euro/t - das entspricht einer Steigerung ...

  • von 20,9% gegenüber dem Vormonat und
  • von 54,0% gegenüber Januar 2021.

Gleichwohl besteht weiterhin ein deutlicher Preisvorteil gegenüber den fossilen Energieträgern Gas (rund 26%) und Öl (rund 17%). Ein Kilo Pellets kostet 36,66 Cent, die Kilowattstunde (kWh) Wärme 7,33 Cent.

Neben den Rohstoffpreisen (Holzspänen) sind auch die Preise für Strom und Kraftstoff für Produzenten und Handel sehr stark angestiegen. Da sich am Holzmarkt jedoch bereits eine deutlich steigende Nachfrage nach Bauholz abzeichnet (was zu mehr Holzspänen führt), rechnet Martin Bentele, Geschäftsführer beim Deutschen Pelletinstitut, mit einer Entspannung zum Frühjahrsbeginn.

Da der Pellethandel in Deutschland derzeit von einer zurückhaltenden Nachfrage berichtet, ist davon auszugehen, dass viele Verbraucher sich marktkonform verhalten. Das bedeutet, saisonales Einkaufsverhalten zu praktizieren und die Lager im Frühjahr und Sommer mit Pellets befüllen, wenn sie besonders günstig sind.

Regionalpreise

Beim Pelletpreis ergeben sich im Januar 2022 regional folgende Unterschiede (Abnahme 6 t): In Süddeutschland liegt der Preis für Pellets mit 357,93 Euro/t am niedrigsten. In Mitteldeutschland kosten sie durchschnittlich 372,02 Euro/t, in Nord-/Ostdeutschland 377,61 Euro/t.

Größere Mengen (26 t) werden im Januar 2022 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 343,14 Euro/t, Mitte: 352,57 Euro/t, Nord/Ost: 361,87 Euro/t (alle Priese inkl. MwSt.).

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