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Xella und Elbe-Haus beteiligen sich am BMVBS-Programm für Energie-Plus-Häuser

(17.10.2011) Im Rahmen eines Pilotprojektes beteiligen sich die Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft mbH und Elbe-Haus an einem Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und bauen gemeinsam ein Energie-Plus-Haus. Zum Einsatz kommt dabei der neue Ytong Energy+, ein massiver mineralischer Baustein auf der Basis von Porenbeton, der seine hohe Wärmedämmung aus der Kombination von zwei Schichten Porenbeton mit einem Kern aus hochwärmedämmendem Ytong Multipor bezieht. Ytong Energy+ wird bereits in Dänemark eingesetzt. Energie-Plus-Häuser sind Häuser, die mehr Energie für Heizung und Warmwasser erzeugen, als sie selbst verbrauchen.


Ytong Energy+ mit einem Multipor-Kern (Bild vergrößern)

Die Forschungsinitaitive des BMVBS ist ein Programm der angewandten Bauforschung, das sich besonders an kleine und mittelständische Unternehmen der Bauwirtschaft und Architekten richtet. Im Mittelpunkt stehen dabei die stetige Effizienzsteigerung und die Einbindung erneuerbarer Energien. Ziel ist, Ergebnisse und Ideen aus der Grundlagenforschung sowie besondere Verfahren, Materialien und Hochtechnologien aus der Industrie für die Baupraxis nutzbar zu machen.

Dieses Bauvorhaben werde nicht nur den Bauherren neue Möglichkeiten eröffnen, verspricht Hendrik Rößler, Geschäftsführer bei Elbe-Haus, sondern auch zu einem großen Teil dazu beitragen, den Klimaschutz im Einfamilienhausbau nachhaltig zu verbessern. „Wir sehen darin einen neuen Weg,“ so Rößler, „moderne Technologien wirtschaftlich für unsere Bauherren einzusetzen.“ Das norddeutsche Bauunternehmen Elbe-Haus erstellt individuelle Massivhäuser.

Bedingung für die Teilnahme am Forschungsvorhaben des BMVBS ist, dass sämtliche Häuser, die im Rahmen des Projektes entstehen, von einer Expertengruppe wissenschaftlich begleitet werden. Dabei sollen sie unter realen und bewohnten Bedingungen getestet werden. Die Forschungsergebnisse werden anschließend veröffentlicht. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt unter Federführung der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft mbH (T&F). Weitere Partner des Projekts sind:

Speziell für die Teilnahme an dem Projekt wurde ein Grundstück in Brandenburg gekauft. Entstehen wird dort ein modernes zweigeschossiges Gebäude mit großzügigem Grundriss und dem ansprechenden Design eines Architektenhauses. Durch den Einsatz des Ytong Energy+ und mit einer Kombination aus bewährter hocheffizienter Haustechnik soll es weniger Energie verbrauchen, als es selbst produziert.

Ytong Energy+

... ist ein Mauerstein, der zwei Schichten Porenbeton mit einem Kern aus hochwärmedämmendem Ytong Multipor kombiniert. Die insgesamt drei Schichten werden in einem speziellen Verfahren im Dampfdruckkessel (Autoklaven) zu einem homogenen Baustoff verbunden. Der Stein verfügt bei einer Wanddicke von 41,5 cm über einen äquivalenten Lambdawert von nur 0,06 W/mK und erreicht einen U-Wert von 0,14 W/m²K. Seine besondere Beschaffenheit soll ihm eine hohe Stabilität verleihen und damit neue Perspektiven beim Bau von Einfamilienhäusern sowie im mehrgeschossigen Wohnungsbau eröffnen. Ein damit gebautes Haus verbraucht nach derzeitigem Kenntnisstand nur einen Liter Heizöl pro Quadratmeter Wand und Heizperiode.

„Mit dem innovativen Ytong Energy+,“ erklärt Torsten Schoch, Geschäftsführer der Xella Technologie- und Forschungsgesellschaft, „belegen wir unsere Innovationskraft und zeigen, was im Bereich des massiven energetischen Bauens derzeit tatsächlich möglich ist.“ Es sei grundsätzlich Ziel des Unternehmens, so Schoch weiter, gemeinsam mit seinen Marktpartnern Synergien zu nutzen, um daraus innovative und marktfähige Produkte zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Ytong Energy+ sowie zu Energie-Plus-Häusern können per E-Mail an Xella angefordert werden.

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