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32.000 Passivhäuser mit 3,9 Mio. m² Nutzfläche sparen 175 Mio. Euro an Energiekosten

(11.5.2011) Das Passivhaus spart 80-95 % an Energie sowie CO₂ ein und ist kaum teurer als konventionell errichtete Gebäude. Daher ist es wenig verwunderlich, dass sich mittlerweile 32.000 Passivhäuser zum Trendsetter energieeffizienten Bauens und als Basis des "Nearly zero energy buildings" etabliert haben. Vom 27. bis 28. Mai 2011 werden in Innsbruck zum weltweit größten Kongress für energieeffizientes Bauen mehr als 1.200 Kongressteilnehmer aus über 50 Nationen Lösungen für nachhaltiges Bauen diskutieren.

Kein anderer Baustandard schafft es mit minimalen Mehrinvestitionen von lediglich 2 bis 5% im Neubau und 8 bis 15% bei Altbausanierungen derart hohe Einsparungen von 80 bis 95%zu erzielen. In Europa stehen laut IG Passivhaus Deutschland bereits 32.000 Passivhäuser mit 13,9 Millionen Quadratmetern Nutzflächen. Diese sollen jährlich 175 Millionen Euro an Energiekosten und 200.000 Tonnen an CO₂-Emissionen einsparen. Inzwischen sind auch rund 800 Altbausanierungen auf Passivhaus-Standard realisiert - ein weiterer Schwerpunkt der Tagung (siehe auch Bild rechts oben aus dem Beitrag "Einweihung des weltweit ersten Passiv-Hochhauses in Freiburg-Weingarten" vom 25.4.2011).

27 Passivhaus-Leuchtturmregionen zeigen: Es geht!

Die öffentliche Hand sollte, wie in der EU-Gebäuderichtlinie festgeschrieben, mit gutem Beispiel vorangehen. "Derzeit gibt es bereits 27 Passivhaus-Leuchtturmregionen mit insgesamt 25 Millionen Einwohnern in Europa, die per Selbstverpflichtung für öffentliche Bauten den Passivhaus-Standard vorgeschrieben haben", freut sich Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feist. Das Passivhaus-Konzept ist für alle Regionen rund um den Globus prädestiniert.

Nicht nur aus Klimaschutz- und Energiegründen wird das Passivhaus mit der europäischen Gebäuderichtlinie in ganz Europa etabliert. Die Bauschadensreduzierung, Wertsicherung und der erheblich gesteigerte Komfort sind ebenso entscheidend. Dies alles erfährt man direkt aus Expertenhand bei diesem Kongress praxisnah.

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