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3. Bundesdeutscher Architekturpreis Putz entschieden

(12.10.2004) Mit einer Rekordbeteiligung von 232 Arbeiten wurde jetzt der dritte Wettbewerb um den Bundesdeutschen Architekturpreis Putz entschieden. Eine unabhängige Jury sichtete am 15. September 2004 die eingereichten Arbeiten und kürte die Sieger. Am 25. November 2004 werden die Preisträger und ihre Arbeiten in der Hauptstadt vorgestellt. Auslober des von der Stiftung Baukultur anerkannten Preises sind erneut der Deutsche Stuckgewerbebund im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und die Sto AG. Der international tätige Bauzulieferer mit Sitz in Stühlingen hatte wieder das Preisgeld von 25.000 Euro gestiftet.

Unter dem Vorsitz von Prof. Klaus Theo Brenner, Berlin, arbeiteten die Architekten Prof. Andreas Hild, München, Marc Oei, Stuttgart, Prof. Carsten Roth, Hamburg und Konrad Wohlhage, Berlin als Fachjuroren. Traditionell fungierten Jochen Stotmeister, Vorstandsvorsitzender der Sto AG, Jürgen G. Hilger, Vorsitzender des Deutschen Stuckgewerbebundes, Uwe Koos, Leiter Sto Design International, sowie Eugen Schwarz, Stuckateurmeister als Sachpreisrichter:

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von rechts nach links: Prof. Carsten Roth, Hamburg, Jürgen G. Hilger, Vorsitzender des Deutschen Stuckgewerbebundes, Jochen Stotmeister, Vorstandsvorsitzender der Sto AG, Architekt Konrad Wohlhage, Berlin, Prof. Klaus Theo Brenner, Berlin, Vorsitzender der Jury, Prof. Andreas Hild, München, Architekt Marc Oei, Stuttgart, Uwe Koos, Leiter Sto Design International, und Eugen Schwarz, Stuckateurmeister.

Die Jury bewertete 232 Tafeln mit Grundrissen, kurzen Beschreibungen und Fotoansichten, bevor 13 Beiträge für den 3. Bundesdeutschen Architekturpreis Putz nominiert wurden. Die Preisrichter kommentierten dabei eingehend die Materialität des Putzes im Kontext der Architektur und beleuchteten sein Leistungsspektrum.

Prof. Brenner formulierte als Credo des Wettbewerbs, architektonische Leistungen vorzustellen, die den Putz als hochwertigen Werkstoff qualifiziert einsetzen und ihm zu der Ausstrahlung verhelfen, die er verdient. Stuckateurmeister Eugen Schwarz unterstrich: "Erst handwerkliches Können und die Erfahrung der Praktiker vollenden den Gesamteindruck des Bauwerkes, den der Architekt im Blick hat. Und dafür braucht man eine qualitätsvolle Verarbeitung des Putzes".

Die Einreichungen geben aktuelle Trends in der Bauwirtschaft wieder und vermitteln damit interessante Anregungen für die Fachwelt. Einen Brückenschlag zu ambitionierten privaten Bauherren bildeten 84 Wettbewerbsbeiträge mit Einfamilien- und Reihenhäusern - der am stärksten vertretenen Kategorie.

Auch das Siegerobjekt ist ein Einfamilienhaus: Mit einer Dotierung von 15.000 Euro ehrte die Jury den außergewöhnlichen Entwurf eines Hauses in Ramstein von Bayer Uhrig Architekten, Kaiserslautern:


Je 5.000 Euro Preisgeld wurden dem Büro Prof. HG Merz, Berlin, für die Wiederherstellung der Alten Nationalgalerie in der Hauptstadt und Stefan Forster Architekten, Frankfurt/Main, für die Transformation einer Plattenbauzeile in Leinefelde-Worbis in Stadtvillen zugesprochen. Die Jury würdigte damit die qualitativ hochwertige Rekonstruktion und Neugestaltung der Innenräume in der Alten Nationalgalerie sowie den beispielhaften Weg des Rückbaus von Wohngebäuden, der zu einem Mehrwert an Städtebau und Wohnqualität führte. Weitere neun Arbeiten erhielten eine Anerkennung.

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