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„H₂O Wood-Controller“ zur Überwachung von Holzbauwerken

(28.9.2017) Es ist vor allem ein zu hoher Feuchtegehalt, der an tragenden Holzbauteilen Schäden verursacht und schlimmstenfalls Bauwerke zum Einsturz bringt - das bestätigt auch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Leitfaden „Feuchte im Bauwerk“.


Holzbrücke mit dem „H₂O Wood-Controller“ (Foto © Fraunhofer IBP)

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) und der Hochschule Rosenheim haben mit dem „H₂O Wood-Controller“ nun ein flächenbasiertes Messsystem entwickelt, das die Feuchte in Holzbauwerkstoffen misst und überwacht. Das System soll Bauschäden frühzeitig aufdecken können und so ein sofortiges Eingreifen ermöglichen. Das erhöht die Sicherheit und reduziert zudem die Sanierungskosten erheblich. Die Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützt dieses Forschungsvorhaben.

Funktionsprinzip des des „H₂O Wood-Controllers“

Eine spezielle Entwicklung ist die sogenannte „BSH-Sensorlamelle“, die aus drei Schichten Fichtenholz besteht. Um eine elektrische Leitfähigkeit herzustellen, werden die Leimfugen mit Drahtgittern versehen, die über Kabel mit einem  Widerstandsmessgerät verbunden sind. So wird der Leitungswiderstand des dazwischen liegenden Holzes gemessen wird. Ein steigender Leitungswiderstand bedeutet sinkende Holzfeuchte und umgekehrt. 


Grafik © Fraunhofer IBP

Schadensmeldungen sendet das Messgerät direkt per SMS oder E-Mail. Das frühzeitige Aufdecken von Gefahrenpotenzialen ermöglicht es Bauwerksverantwortlichen, sofort zu reagieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Eine Datenbank speichert sämtliche erfasste Messdaten für spätere Auswertungen.

Die Sensorlamellen lassen sich kostengünstig herstellen. Sie werden bereits in der Produktion direkt in den Brettschichtholz-Träger integriert und können anschließend auf der Baustelle ohne Verzögerung verbaut werden.

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