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Ratgeber „Holz schützen? – Aber sicher!“ in aktualisierter Auflage

Ratgeber „Holz schützen? – Aber sicher!“
  

(11.9.2019) Trotz seiner vielen positiven Eigenschaften ist Holz als organisches Produkt nicht von unbegrenzter Haltbarkeit. Holz ist ein biologischer Werkstoff, der im Kreislauf der Natur wächst und vergeht. Sollen Holzbauteile im Außenbereich möglichst lange in ihrem Wert erhalten bleiben, so gilt es, Holz vor Pilzen und Insekten sowie vor den Einflüssen von Witterung und Feuchtigkeit nachhaltig zu schützen. Zu diesem Zweck gibt es Holzschutzmittel, die im Handel in großer Zahl und Vielfalt angeboten werden. Deshalb fällt es mitunter nicht leicht, die richtige Auswahl für den bestimmten Anwendungsfall zu treffen. Woran geeignete Holzschutzmittel und qualitativ hochwertig imprägnierte Holzprodukte erkannt werden, die zugleich verbraucherfreundlich wie auch wirksam sind - dies zeigt der Ratgeber „Holz schützen - Aber sicher!“ der Deutschen Bauchemie,

Das sechsseitige Faltblatt klärt zunächst über „Holz und seine Feinde“ auf. Wichtig scheint dabei der Hinweis, dass auch Bläuepilze Wegbereiter für das spätere Auftreten von holzzerstörenden Pilzen sein können. Beim anschließenden „Blick ins Innere“ des Holzes wird deutlich, dass sich die Wahl des richtigen Holzes schwierig gestalten kann, da besonders dauerhafte Holzarten oft tropischer Herkunft sind oder aber Kernhölzer von heimischen Holzarten nur selten im Handel zu finden sind und wenn, dann auch nur zu entsprechend hohen Preisen.

Da vor allem die in Deutschland am häufigsten verwendeten heimischen Nadelholzarten über keinen ausreichenden natürlichen Schutz vor holzzerstörenden oder -ver­färbenden Organismen verfügen, müssen für diese anfälligen Holzarten andere Maßnahmen getroffen werden. Welche dies sein können zeigt das Kapitel zum Thema „Schutzmaßnahmen und Schutzmittel“. Wichtig hierbei der Hinweis, dass dort, wo es um die Standsicherheit von Bauwerken geht, die einzubauenden Hölzer vorbeugend durch bauliche Maßnahmen und ggf. durch eine Behandlung mit Holzschutzmitteln geschützt werden müssen - so der Gesetzgeber. Wie dies zu erfolgen hat, hierüber informiert der Ratgeber ebenso, wie über den richtigen Schutz von anderen, dem Wetter ausgesetzten Holzbauteilen.

Holzschutzmittel für diese Hölzer kommen üblicherweise als Grundierungen und Imprägnierungen mit ausgewiesener Wirksamkeit gegen Pilze und/oder Insekten in den Handel und werden in der Regel verstrichen und anschließend mit einem farbgebenden Endanstrich versehen. Holzbauteile für den Garten-, Landschafts- und Spielplatzbau sowie für den Wein- und Obstanbau werden bereits kesseldruckimprägniert angeboten. Das Gütezeichen RAL-GZ 411 bietet hierfür das höchste Qualitätsniveau. Auch hier können die Hölzer anschließend farbgebend behandelt werden.

Ein wichtiges Thema nimmt im neuen Ratgeber auch der „Schutz des Verbrauchers und der Umwelt“ ein, indem beispielsweise auf die Zulassung der Holzschutzmittel durch die BAuA (Bundeanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) verwiesen wird. Eine solche Zulassung beinhaltet neben dem Nachweis der Wirksamkeit des Mittels insbesondere auch eine umfassende Bewertung seiner Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt. Zugelassene Holzschutzmittel sind daher an der auf dem Produktetikett angegebenen Zulassungsnummer zu erkennen und Beispiele hierfür werden im Ratgeber gezeigt. Nützliche Informationen zum Thema „Wetterschutz und Farbgebung“ sowie zur „Entsorgung“ von Althölzern runden den kurzen Ratgeber ab.

Das Faltblatt „Holz schützen? - Aber sicher“ ist via deutsche-bauchemie.de > Publikationen > Deutsch downloadbar (direkter PDF-Download).

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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