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Daikins Vier-Stufen-Plan für die Dekarbonisierung von Wohngebäuden

(31.5.2021) Daikin hat einen Vier-Stufen-Plan vorgestellt. Er beschreibt, wie der Anteil an Heiz- und Kühlsystemen auf Grundlage erneuerbarer Energien bis 2030 auf 40% erhöht werden könnte - und liegt damit auf einer Linie mit der angehobenen Zielsetzung des Europäischen Klimagesetzes, die am 21. April 2021 festgeschrieben wurde.

Schlüsselrolle für Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien

Die Beheizung von Wohnhäusern erfolgt zum großen Teil noch immer mit veralteten Systemen. Oft kommen dabei fossile Brennstoffe zum Einsatz. Momentan ist der Gebäudebestand für ca. 36% aller CO₂-Emissionen in der EU verantwortlich.

In einigen europäischen Ländern ist das Heizen mit erneuerbaren Energien über Wärmepumpen bereits Standard bei Neubauprojekten. Das Potenzial, das sie auch hinsichtlich Renovierungsprojekten haben, sollte allerdings stärker berücksichtigt werden.

Patrick Crombez, General Manager der Bereiche Heizung und erneuerbare Energien bei Daikin Europe N.V., argumentiert: „Wir brauchen eine klare und machbare Strategie für die Dekarbonisierung des Heizens in Wohngebäuden. Technologien mit erneuerbaren Energien spielen eine wesentliche Rolle für das Erreichen der neuen Ziele, insbesondere bei Renovierungsprojekten. Daikin hat sich diese ehrgeizigen neuen Ziele zu eigen gemacht und übernimmt mit seinem Vier-Stufen-Plan für einen grundlegenden Wandel bei Wohnraumheizsystemen eine führende Rolle.“

Die vier Stufen zur Dekarbonisierung des Heizens in Wohngebäuden

Die Grundlage und der erste Schritt dieses neuen Plans ist die Umsetzung neuer Baubestimmungen zur Energienutzung. Daikin schätzt, dass Wärmepumpen heute bereits bis zu 50% Marktanteil bei neuen (Ein-Familien-) Häusern in Europa haben. Daher muss es eine Verschärfung der aktuellen Regeln geben, damit Wärmepumpen zum Standard werden.

Die Steigerung der Austauschrate bildet den zweiten Schritt. Um die Zielsetzungen des Europäischen Klimagesetzes zu erreichen, muss sich die Austauschrate bis 2030 von 1 auf 2 % verdoppeln. Durch eine Erhöhung der Austauschrate werden alte Systeme durch energieeffizientere Lösungen ersetzt, was die Emissionen natürlich verringert. Die nächste Herausforderung ist es also, Privatpersonen in der EU dazu zu motivieren, sich für erneuerbare Energien zu entscheiden. Dafür bedarf es einer breit angelegten Aufklärung, dass Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien wie Wärmepumpen eine effiziente, kostengünstige und etablierte Lösung sind.

Im dritten Schritt müssen Anreize für die Nutzung fossiler Brennstoffe beendet werden. Das liegt in der Verantwortung politischer Entscheidungsträger. Aktuell sorgen direkte oder indirekte Anreize für eine Bevorteilung von öl- oder gasbetriebenen Heizkesseln, die gegenüber Wärmepumpen billiger und einfacher verfügbar sind. Daher müssen für Technologien auf Basis erneuerbarer Energien faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden. Die Differenz zwischen den heutigen Strom- und Gaspreisen ist in vielen Mitgliedstaaten deutlich zu hoch, um Wärmepumpen für alle EU-Bürger zugänglich zu machen.

Der vierte und letzte Schritt besteht darin, Heizsysteme auf Grundlage von erneuerbaren Energien zum Standard beim Austausch zu machen. Daikin ist überzeugt, dass Wärmepumpen die beste Lösung sind. Sie überzeugen durch immer bessere Effizienzwerte auch bei niedrigeren Außentemperaturen. Daher eignen sie sich für alle Haus- und Wohnungstypen. Die Nutzung regenerativer Energiequellen zum Heizen verringert den Verbrauch klimaschädlicher fossiler Brennstoffe und reduziert CO₂-Emis­sio­nen.

Klare Aktionen sind nötig

Daikin hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 auf weltweiter Ebene zu einem CO₂-neu­tra­len Unternehmen zu werden. Diese vier Schritte sind zurzeit der effektivste Ansatz zur Dekarbonisierung der Heizung in Wohngebäuden - und Daikin fordert alle Beteiligten dazu auf, die Ärmel hochzukrempeln und sich dieser Initiative anzuschließen.

Weitere Informationen zu Wärmepumpen können per E-Mail an Daikin angefordert werden.

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