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Wüstenrot-Studie zu den Plänen von Hauseigentümern zur energetischen Sanierung

(18.1.2022) In einer vom 29.10. bis 12.11.2021 im Auftrag der Wüstenrot Bausparkasse AG durchgeführten repräsentativen Befragung ging es u.a. um die Einstellung von Hauseigentümern zur energetischen Sanierung ihres Domizils. Dabei stimmten der Aussage, dass der energetische Zustand für die Wertentwicklung immer wichtiger wird, 44% der befragten Hauseigentümer voll und ganz zu -  deutlich mehr als noch im Vorjahr (28%). Der Anteil der Unentschiedenen fiel aufgrund der klareren Positionierung deutlich zurück.

Jeder fünfte Hauseigentümer plant laut der Wüstenrot-Studie „auf jeden Fall“ in den nächsten 2 bis 3 Jahren energetische Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen, jeder zweite spielt zumindest mit dem Gedanken. Gegenüber der Befragung im Sommer 2020 hat sich der Anteil, der dies „auf jeden Fall“ vorhat, verdoppelt. Gut 70% planen also „auf jeden Fall“ oder „wahrscheinlich/vielleicht“ für die nächsten zwei bis drei Jahre energetische Maßnahmen.

Gleichwohl stellt sich die Frage, ob den Absichtserklärungen der Hauseigentümer, auch tatsächlich Taten folgen. Die Förderstatistik spricht dafür: Nach einer Fast-Ver­dopp­lung der Anzahl der relevanten Förderanträge 2020 auf 600.000 stieg das bewilligte Fördervolumen bis Mitte September 2021 nochmals sprunghaft an. Mit 10,6 Mrd. Euro wurde das Gesamtvolumen des Vorjahres bereits zu diesem Zeitpunkt um 2 Mrd. Euro überschritten. Für das Gesamtjahr 2021 wird mit mindestens 15 Mrd. Euro bewilligtem Fördervolumen gerechnet, so dass sich die Anzahl der Förderanträge in Richtung der Marke von 1 Mio. bewegen dürfte. Somit wird die mehrfach verbesserte staatliche Förderung von den Hauseigentümern sehr gut angenommen, die Energiewende im privaten Wohngebäudebestand ist bereits in vollem Gange.

Hauseigentümer setzen auf Erneuerbare – vor allem auf Sonnenenergie.

Fast 80% der Hauseigentümer, die energetische Modernisierungsmaßnahmen vorhaben, planen auch die Installation von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energie ein. Wie in der Vorgängeruntersuchung werden dabei Photovoltaikanlagen (PV) mit Abstand am häufigsten genannt: Nahezu jeder zweite Planer sieht eine solche Anlage vor. Stromspeicher für die PV-Anlagen sowie Solarthermie-Anlagen folgen auf Rang 2 und 3.

Die Nutzung von Sonnenenergie steht also bei den Hauseigentümern besonders hoch im Kurs, gefolgt von Wärmepumpen, die diesen Top 3-Nennungen folgen.

Übrigens: Gut der Hälfte der befragten Hauseigentümer (52%) ist bekannt, dass die staatliche Förderung zu Jahresbeginn 2021 weiter verbessert wurde. Dies erfolgte im Zuge der Einführung der Bundesförderung energieeffizienter Gebäude (BEG). Wie bereits 2020 zeigen sich wieder die jüngsten Hauseigentümer am besten informiert. So gaben bei dieser Befragung 58% der bis 34-jährigen an, dass ihnen die Verbesserung bekannt sei.

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