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Tonality produziert keramische Fassadenelemente im MCS-Verfahren

(25.4.2022) Rohstoffgrundlage für die keramischen Fassadenelemente der Tonality GmbH sind hochwertige Westerwälder Tone. Und doch führt erst alles, was nach der Gewinnung des Materials folgt, zu den speziellen produktspezifischen Eigenschaften. Denn die Tonality Fassadenelemente werden in einem speziellen Micro-Compressed-Sindered-(MCS-)Verfahren hergestellt.

Fotos © Tonality / Sven-Erik Tornow 

Hinter dem von Tonality entwickelten MCS-Verfahren stehen drei wesentlichen Schritte, die sich auch im Namen widerspiegeln:

  • „Micro“ bezieht sich auf die mikrofeine Tonaufbereitung. Dabei wird der verwendete Ton auf eine Korngröße von 64 µm gemahlen. Aber nicht nur die Tone, sondern auch die eingesetzte Schamotte wird mit einer Sieblinie von 0-0,6 mm hochfein gemahlen.
  • „Compressed“ beschreibt das Vakuum-Extrudierverfahren mit einem Pressdruck von bis zu 30 bar. In Verbindung mit der mikrofeinen Aufbereitung von Ton und Schamotte verlässt besonders hoch komprimiertes Material den formgebenden Extruder.
  • „Sindered“ verweist auf den Hochtemperaturbrand von cirka 1200°C. Bei diesen Temperaturen sintert das hochkomprimierte Material, indem alle Rohstoffe miteinander verschmelzen.

Weitere aber nicht namensgebende Aspekte des MCS-Verfahrens bei der Herstellung von Tonality Fassadenkeramik sind die Homogen-Trocknung über Rollentrockner sowie die verwendete Heißglasurtechnik.

Laut Tonality lässt sich dieses Verfahren nur mit hochwertigen Rohstoffen wie etwa den Westerwälder Tonen umsetzen - einhergehend mit einigen vorteilhaften produktspezifischen Eigenschaften. So sei Tonality-Fassadenkeramik grundsätzlich rund 30% leichter als vergleichbare Keramik. Gleichzeitig sollen die keramischen Elemente die gleichen bauphysikalischen Anforderungen erfüllen wie ihre „schwereren“ Konkurrenten. Daraus ergeben sich unmittelbar nachvollziehbare Vorteile:

  • bei gleicher Menge an Fassadenkeramik reduziert sich der Rohstoffverbrauch und der Transportaufwand um 30%,
  • an der Fassade selbst ist die statische Last ebenfalls um 30% geringer, und damit kann die Primär-Unterkonstruktion auch entsprechend geringer dimensioniert werden.

Darüber hinaus sind die keramischen Elemente von Tonality säure- und laugenbeständig und somit gegenüber allen üblichen Umwelteinflüssen widerstandsfähig. Dazu zählen nicht nur saurer Regen oder scharfe Reiniger, sondern auch Industrieabluft oder aggressive Abwässer. Des Weiteren gilt die Fassadenkeramik als ausgesprochen robust, kratz- und stoßfest sowie absolut UV-beständig und dauerhaft farbecht.

Überdies verweist der Hersteller auf einen integrierten, permanenten Graffitischutz. Konkret heißt das: selbst wenn ein Graffiti mit entsprechenden Reinigungsmitteln einfach entfernt wurde, muss kein neuer Schutz aufgetragen werden. Und nicht nur gegenüber Graffitis, sondern auch gegenüber dem üblichen Schmutz und Dreck ist die Tonality Fassadenkeramik bestens gerüstet. Denn aufgrund ihrer hohen Scherbendichte und der daraus resultierenden geringeren Wasseraufnahme reduziert die High-End Keramik die Verschmutzung durch Moos und Algen.

Weitere Informationen zu keramischen Fassaden können per E-Mail an Tonality angefordert werden.

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