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Isover-Projekt "EnergieSparNetzwerke" erfolgreich gestartet

(30.12.2007) Mit dem bundesweiten Aufbau regionaler EnergieSparNetzwerke aus qualifizierten EnergieSparSpezialisten will Saint-Gobain Isover G+H mit seinen DämmstoffProfi-Fachhändlern die Chancen des Modernisierungsmarktes zum gemeinsamen Erfolg nutzen. Als Anschub-Initiative für dieses Projekt hatte der Ludwigshafener Dämmstoffhersteller im Juni dieses Jahres gemeinsam mit Rigips und Weber die groß angelegte Endverbraucher-Aktion "100 EnergieSparHäuser für Deutschland" gestartet. Damit fördern die drei Saint-Gobain-Schwesterunternehmen die Modernisierung von 100 Ein- und Zweifamilienhäusern mit Dämmstoffen und Baumaterialien im Wert von bis zu 20.000 Euro je Objekt. Diese Aktion soll die künftigen Netzwerkpartner zusammenbringen. Nach fünf Monaten zieht Isover nun eine erste Bilanz.

In der energetischen Modernisierung des Gebäudebestandes liegt für die Bauindustrie das Umsatz- und Renditepotenzial der Zukunft - anders als im stagnierenden Neubausegment. Hochrechnungen zufolge stehen in den kommenden 15 bis 20 Jahren rund 15 Millionen Häuser in Deutschland zur Modernisierung an. Das Klimaschutz-Programm der Bundesregierung und die damit verbundene staatliche Förderung der Gebäudemodernisierung sowie kontinuierlich steigende Energiepreise schaffen zudem günstige Rahmenbedingungen für die Umsetzung.

Mehrwert für alle Beteiligten

"Von diesem zukunftsträchtigen Markt werden vor allem auf die Modernisierung spezialisierte Dienstleister profitieren, die aktiv auf potenzielle Kunden zugehen und umfassende Modernisierungsleistungen auf hohem Qualitätsniveau anbieten können", erläutert Isover-Akademieleiter Alexander Geißels die Hintergründe des Netzwerk-Konzeptes. An zentraler Stelle in diesen Netzwerken stehen die regionalen DämmstoffProfiFachhändler. Sie stellen das Bindeglied dar zwischen ...

  • dem Hauseigentümer,
  • den zertifizierten "KIC"-Planern,
  • den "ModernisierungsProfi"-Handwerkern und
  • der Industrie (siehe Grafik oben).

Die regionalen Teams von EnergieSparSpezialisten sollen den Hauseigentümern von der Erstberatung bis zur Umsetzung eine Modernisierungsleistung aus einer Hand anbieten können. Geißels ist überzeugt, dass dieses Modell für alle Beteiligten einen Mehrwert schafft, und erklärt: "Die Leistungen werden optimiert bei gleichzeitiger Kostensenkung. So können die Netzwerkpartner ihre Zielgruppen gemeinsam ansprechen, etwa auf Bauherren-Abenden, Veranstaltungen oder durch Werbeaktionen. Partnerkontakte können genutzt werden. Die besondere Modernisierungskompetenz und die Gewerke übergreifende Organisation auf der Baustelle durch den KIC Modernisierungskoordinator bürgen für ein verlässlich hohes Qualitätsniveau und damit für eine hohe Kundenzufriedenheit. Das wird sich herumsprechen. Modernisierung für Modernisierung kommt ein so ausgerichtetes EnergieSparNetzwerk seinem geltwerten Mehrwert entgegen: dem Ruf eines echten EnergieSparSpezialisten und damit dem Image eines Expertenteams, welchem Bauherren mit gutem Gewissen einen fünf- bis sechsstelligen Investitionsbetrag anvertrauen können, ohne sich unter Umständen eine Menge Ärger einzukaufen."

Erfolgreich angeschoben



Inzwischen läuft die Aktion "100 EnergieSparHäuser für Deutschland" auf vollen Touren. Zehn Objekte haben die Industrie-Förderung bereits erhalten und beim bundesweiten Aufbau der regionalen EnergieSparNetzwerke zeichnen sich offensichtlich die ersten Erfolge ab: "Mehr als 140 Architekturbüros haben sich bundesweit bereits als KIC (Kommunikations- und Informations-Centrum für energieeffizientes Bauen und Modernisieren) zertifizieren lassen", so Geißels. Auch viele der schwerpunktmäßig im Winterhalbjahr stattfindenden "ModernisierungsProfi"-Schulungen für Handwerker seien bereits ausgebucht. "Das zeigt, dass immer mehr Bauschaffende die Chancen erkennen, die in der energetischen Modernisierung des Gebäudebestandes liegen", resümiert der Leiter der ISOVER Akademie.

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