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Porenbeton präsentiert sich als Baustoff mit Klimaregulierung

(21.4.2008) In unseren Breiten verbringt der Mensch rund 80 Prozent seines Lebens in Gebäuden. Deshalb ist ein ausgeglichenes Raumklima für das Wohlbefinden absolut notwendig. Zu hohe Temperaturen im Sommer können dem Organismus ebenso zu schaffen machen wie Zugluft und schnelles Auskühlen der Räume im Winter. Bei hochsommerlichen Temperaturen heizen sich die Räume oft unangenehm auf, abhängig vom Material der Außenwände und des Dachs mehr oder weniger extrem. Diesem können Bauherren jedoch begegnen, wenn sie sich für einen massiven und speicherfähigen Baustoff entscheiden, der in der Lage ist, klimaregulierend zu wirken. Porenbeton-Wände beispielsweise können Temperaturunterschiede ausgleichen und sogar die Raumluftfeuchte regulieren - darauf weist der Bundesverband Porenbeton hin.

Selbstverständlich spielen für den sommerlichen Wärmeschutz auch der Standort und die architektonische Gestaltung eine Rolle. Davon unabhängig aber gilt: Die Räume erwärmen sich um so langsamer, je niedriger der U-Wert der Außenwände ist. Ideal ist es zudem, wenn der Baustoff große Temperaturunterschiede ausgleichen kann, so dass die Räume weder zu stark abkühlen noch aufheizen. Porenbeton besitzt als massiver, aber nicht zu schwerer Baustoff die Fähigkeit, Temperaturspitzen abzufedern, da er eine günstige Kombination von Wärmedämmung, Wärmespeichervermögen und Baustoffmasse bietet. Dadurch lässt sich bei Porenbeton-Wänden eine tageszeitgerechte Tag-Nacht-Temperaturphasenverschiebung feststellen.

Unter Phasenverschiebung ist die Zeitspanne gemeint, die eine Temperaturwelle benötigt, um von außen durch ein Bauteil in das Innere eines Raumes zu gelangen. Für eine 30 cm dicke Wand aus Porenbeton beträgt die Phasenverschiebung ca. zwölf Stunden, das bedeutet, dass die tagsüber gespeicherte Wärme erst nachts langsam an den Innenraum abgegeben wird.

Temperaturphasenverschiebung wissenschaftlich untersucht

Bestätigt wurde der gute sommerliche Wärmeschutz von Porenbeton durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik IBP, Stuttgart. Bei einer 24 cm dicken sonnenbestrahlten Wand aus Porenbeton, die zusätzlich schwarz gestrichen wurde, wurden im Verlauf von 24 Stunden die Oberflächentemperaturen gemessen. Die auf der Außenseite aufgetretenen Temperaturschwankungen von etwa 70°C wurden durch die Wand so stark gemindert, dass auf der Innenseite lediglich eine Temperaturerhöhung von 2°C - von 18°C auf 20°C - gemessen wurde, und zwar mit einer Zeitverschiebung von 7 Stunden. Sogar bei Hitzerekorden sind auf diese Weise angenehme Raumtemperaturen gewährleistet.

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