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Trespa-Fassadenplatten mit KEIL-Hinterschnittankern erneut zugelassen

(30.7.2009) Die seit Jahren verwendete Hinterschnitt-Verankerung in Trespa-Meteon-Fassadenplatten hat nun das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erneut bauaufsichtlich zugelassen (Z-21.9-1544).


Das wesentliche Merkmal des Hinterschnittankers besteht in der rückseitigen, nicht sichtbaren, Befestigung der Fassadenplatte an der Unterkonstruktion - ohne weitere andere Hilfsmittel. Grundsätzlich ist die Hinterschnittechnik für eine Vielzahl von Bekleidungswerkstoffen, einschließlich Naturwerkstein, geeignet und in nationalen und europäischen Zulassungen geregelt. Die Wirkungsweise des KEIL-Hinterschnittankers ist der Formschluss, der bei einem geringen Bohrlochdurchmesser und großer Hinterschnittbohrung hohe Haltekräfte sicherstellt. Die witterungsbedingte Verschmutzung wird infolge der rückseitigen Verankerung vermieden und macht eine aufwändige Wartung entbehrlich. Auch in erdbebengefährdeten Gebieten und bei zusätzlichen Anforderungen von Flughafenbebauungen hat sich die Hinterschnitttechnik bewährt.

Die Fassadenplatten vom Typ Meteon und Meteon-KR sind bauaufsichtlich zugelassen, wobei es sich beim Plattenkern um faserverstärkte Harzkomposit- oder HPL-Platten handeln kann. Die Herstellung unterliegt der zulassungsgemäßen Eigen- und Fremdüberwachung. Von entscheidender qualitativer Bedeutung ist die integrierte, dekorative Oberfläche aus pigmentierten Harzen, die mittels Elektronenstrahlen ausgehärtet werden. Die Platten und die Befestigung sind auch in Industrieatmosphäre und Meeresnähe einsetzbar.

Neu: Ausführung von Untersichten und Durchfahrten

Die vorliegende Zulassung erlaubt ohne weitere Nachweise die Bekleidung von z.B. Untersichten und die Seitenwände von Durchfahrten (vgl. "Anwendungsbereich", VOB/C, ATV DIN 18351), die Vandalismus gefährdet sind. Damit werden Ausschreibung und Ausführung von Bekleidungen in diesem Bereich vereinfacht.

Weitere Gestaltungsvielfalt

Nunmehr ist auch die Verwendung variabler Plattengrößen geregelt und dem Planer wird eine größere Gestaltungsvielfalt eröffnet. Beispiele sind das Einbeziehen von Fensterlinien, Bändern oder Lisenen in das Fugenraster. Neue Formen der Gliederung, betont abgegrenzte Farbflächen und das Vorsehen von Teilflächen zum Anbringen einer später erforderlichen statischen Auswechslung für Werbeflächen oder Lichtleitsystemen sind möglich.

Weitere Informationen können dem FVHF-Sonderdruck "Hinterschnittbefestigungen von Fassadenplatten" entnommen werden (siehe FVHF-Bestellseite) sowie per

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