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Deutscher Holzbaupreis 2017 geht u.a. an aktuellen Seriensieger

Schmuttertal-Gymnasium Foto © Carolin Hirschfeld
Schmuttertal-Gymnasium (Foto © Carolin Hirschfeld)
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(28.5.2017) Die wichtigste nationale Auszeichnung für das Bauen mit Holz wurde am 23. Mai in Hannover auf der LIGNA von Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB verliehen. Eine Fachjury hatte im Vorfeld mehr als 200 Arbeiten bewertet - von anspruchsvollen Neubauten über erfinderische Gebäudesanierungen bis hin zu zukunftsweisenden Entwicklungen auf dem Produktsektor.In diesem Jahr wurden vier Projekte mit dem Deutschen Holzbaupreis ausgezeichnet:

  • zwei herausragende Neubauten und
  • zwei Arbeiten, die der Wettbewerbskategorie „Komponenten / Konzepte“ zuzuordnen sind.

Preisträger in der Kategorie „Neubau“:

Das Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf bei Augsburg hat nach dem Deutschen Architekturpreis 2017 und dem DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ schon wieder einen wichtigen Architektur-Preis gewonnen (siehe auch Google-Maps):

Schmuttertal-Gymnasium (Foto © Carolin Hirschfeld)
Schmuttertal-Gymnasium (Foto © Carolin Hirschfeld)

Das Gymnasium, das von der Architekten-Arbeitsgemeinschaft „Diedorf“ um Hermann Kaufmann und Florian Nagler entworfen wurde, dürfte mit 1.000 Schülern die bislang größte aus Holz errichtete Plusenergieschule in Deutschland sein.

Die Sporthalle im oberbayerischen Haiming  (siehe auch Google-Maps) zeigt exemplarisch sehr gut, wie sich auch unter strenger Kostendisziplin qualitativ hochwertige Architektur schaffen lässt:


Turnhalle in Haiming (Foto © Sebastian Schels PK Odessa)

Die Architekten und Ingenieure Florian Fischer und Harald Fuchshuber haben sich entschieden, die Konstruktion der Halle aus vorgefertigten, kostengünstigen Holzbauelementen innen und außen deutlich erkennbar zu lassen. (Bild vom Innenraum)

Preisträger in der Kategorie „Komponenten / Konzepte“

Für die Entwicklung eines modularen Bausystems Aktivhaus-Serie 700 und dessen erster Realisierung bei einer Wohnanlage für Flüchtlingsfamilien in Winnenden wurden der Architekt Werner Sobeck und die AH Aktiv-Haus GmbH ausgezeichnet:


aktivhaus Serie 700 (Foto © Zooey Braun)

Die vollmodulare, industriell gefertigte Aktivhausserie zeichnet sich durch eine herausragende Konzeption, durchdachte minimalistische Gestaltung und flexible Nutzungsmöglichkeiten aus. (Bild vom Innenraum)

Die „Stuttgarter Holzbrücke“ ist eine  eine Fuß- und Radwegbrück, die von Wissenschaftlern, Architekten und Ingenieuren entwickelt wurde und sich durch eine materialgerechte Konstruktion auszeichnet. Das Expertenteam berücksichtigte für das frei bewitterte Holzbauwerk den konstruktiven Holzschutzes ebenso wie einen qualitätssicherndes Monitoring.


Konzeptstudie Stuttgarter Holzbruecke (Bild © ARGE + FMPA Stuttgart)

Außerdem wurden fünf Anerkennungen in der Kategorie „Neubau“ und jeweils eine in der Kategorie „Bauen im Bestand“ und „Komponenten / Konzepte“ vergeben. 14 Neubau-Projekte sowie je zwei Projekte „Bauen im Bestand“ und „Komponenten / Konzepte“ kamen in die engere Wahl.

Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland und Mitglied der Jury, erklärte bei der Preisverleihung: „Die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Klimaschutzes zwingt zum Umdenken und konsequenten Handeln – gerade in der Baubranche, denn die ist einer der größten Rohstoff- und Energieverbraucher sowie CO₂-Erzeuger. Die Wahl der Baumaterialien ist von zentraler Bedeutung. Holz wächst nach und bindet große Mengen CO₂. Mit Holz zu bauen ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur CO₂-, Energie- und Rohstoffwende - kurz: ein entscheidender Beitrag für eine lebenswerte Zukunft.

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