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Online: Alles Wissenswerte zu Internationalen Bauausstellungen


  

(11.12.2016) Erstmals in der über 100-jährigen Geschichte Internationaler Bauausstellungen (IBA) wird alles Wissenswerte rund um dieses Thema kompakt und umfassend auf einer Internetseite verfügbar gemacht:


open-iba.de

Baustaatssekretär Gunther Adler hat am 8. Dezember am Rande des Kongresses „Die Europäische Stadt und ihr Erbe“ gemeinsam mit der Geschäftsführerin der IBA Thüringen und Initiatorin der Website, Martha Doehler-Behzadi, die Internetplattform open-iba.de freigeschaltet. Dort werden alle bisherigen und die laufenden IBAs in Heidelberg, Thüringen, Basel, Parkstad und Wien mit ihren herausragenden Leuchtturm-Projekten präsentiert.

Gunther Adler erwartet, dass die Web-Site „Open IBA“ das Format der Bauausstellung hierzulande und auch international stärker bekannt machen und den Exzellenzanspruch an eine IBA und ihre Projekte vermitteln wird: „Wenn wir uns Gedanken um das Erbe der Europäischen Stadt machen, denken wir in Deutschland auch an das wertvolle Erbe, das uns Internationale Bauausstellungen beispielsweise 1927 mit der Weißenhofsiedlung in Stuttgart oder 1957 mit dem Hansaviertel in Berlin beschert haben. Diese visionären beispielhaften Bauten namhafter Architekten strahlen bis heute weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Doch die IBA hat sich über reine Bauthemen hinaus weiterentwickelt und Lösungsvorschläge erarbeitet mit innovativen Ansätzen zu städtebaulichen Herausforderungen und Fragen der Raumentwicklung.“

Zur Erinnerung: Internationale Bauausstellungen (IBAs) stehen seit mehr als 100 Jahren für zeitgemäße wie auch visionäre Architektur und zukunftsorientierten Städtebau. Mit ihnen ist Deutschland zu internationaler Anerkennung gelangt. Eine ganz besondere Strahlkraft erreichten beispielsweise ...

  • die Weißenhofsiedlung der IBA Stuttgart 1927,
  • das Hansaviertel der IBA Berlin 1957 oder
  • die Zeche Zollverein IBA Emscher Park 1999.

Die Internationalen Bauausstellungen wandelten sich über die Zeit von Architektur- zu Baukultur-Ausstellungen, bei denen neben ästhetischen und technologischen zunehmend soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte sowie die Qualität von Prozessen und von Partizipation in den Vordergrund traten. Die Themenstellungen der IBA wurden so immer komplexer, die räumliche Ausdehnung immer weiter.

Gleichzeitig nutzen immer mehr Länder und Kommunen das Format IBA. Folgende IBAs gibt es aktuell:

Das Bundesbauministerium unterstützt die laufenden IBAs in enger Zusammenarbeit mit dem IBA-Expertenrat. IBA-Interessierte können die Informationen der Internetplattform auch als Plakate ausdrucken und sich so eine individuelle IBA-Ausstellung zusammenstellen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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