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KANN-Dialog 2017 gab in Frankfurt Denkanstöße für die moderne Stadtplanung

(9.4.2017) In Jahren ohne GaLaBau in Nürnberg lädt KANN seit einigen Jahren Planer und Praktiker zum KANN-Dialog ein. Nach Koblenz (2011 im Rahmen der Bundesgartenschau), München (2013) und Köln (2015) fand in diesem Jahr die Veranstaltung unter dem Motto „Emotion und Funktion - Was Menschen von moderner Stadtplanung erwarten“ mit über 300 Teilnehmern Ende März in Frankfurt statt.

Frank Wollmann, Geschäftsführer der Kann GmbH Baustoffwerke
Frank Wollmann, Geschäftsführer der Kann GmbH Baustoffwerke, eröffnet den KANN-Dialog 2017 (Foto © baulinks/AO)

Der Dialog profitierte insbesondere von den unterschiedlichen Referenten und deren Herangehensweise an die Themen. Dabei entwickelten sich lebendige Diskussionen zwischen den Rednern und dem Publikum. Insbesondere der Vortrag von Dipl.-Ing. Architekt Stefan Forster aus Frankfurt mit dem Thema „Architektur für den Lebensraum Stadt“ regte mit seinem lebhaften Vortrag und seinen polarisierenden Sichtweisen die anwesenden Gäste zum Meinungsaustausch an - zumal er sehr prägnant deutlich machte, was er unter gutem und schlechtem Wohnungsbau versteht.

Einen spannenden Ansatz bot auch die Landschaftsarchitektin Prof.-Dr. Constanze Petrow, die durch die Konzeption des Parks Gleisdreieck in Berlin bekannt geworden ist. Anhand von 12 Leitgedanken thematisierte sie die Fragestellung, wie sich öffentliche Parks gleichzeitig innovativ und ästhetisch gestalten lassen und welche Möglichkeiten die Bürger durch eine lebendige Nutzung mit einbringen.


Prof-Dr. Constanze Petrow zum Thema „Parks als lebendige Orte entwerfen“ (Foto © KANN)

Mit dem Themenkomplex zur sicheren Ableitung von Oberflächenwasser im Hoch- und Straßenbau stellte zudem Klaus W. König, Fachjournalist und Sachverständiger der Industrie- und Handelskammer Bodensee Oberschwaben, einen technischen Sachverhalt in den Mittelpunkt, der einen wichtigen Part in jeder Planungsarbeit einnimmt. König betonte, dass man sich zunehmend mit der Verdunstung anstatt mit Versickerung oder gar Ableitung von Regenwasser befassen sollte - u.a. weil sich verdunstendes Regenwasser sehr positiv auf das Stadtklima auswirkt.

Interessante Perspektiven - nicht nur für Planer und Gestalter - boten abschließend die Ausführungen des Unternehmers Jochen Schweizer.  Mit seiner Motivationsrede machte er Mut, persönliche Grenzen auszutesten und endlich „zu springen“. Mögliche Risiken immer wieder neu zu beurteilen und sich dann bewusst für oder gegen eine Herausforderung zu entscheiden - das könne der Schlüssel für den Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung sein. Anhand von Beispielen aus seinem eigenen beruflichen Werdegang untermauerte der Pionier des Extremsports und Stuntman den Erfolg seiner Philosophie.


Networking der Teilnehmer (Foto © KANN)

Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leistete neben den hochklassigen Referenten auch die besondere Atmosphäre des Veranstaltungsortes. Die Union-Halle bot mit ihrer ungewöhnlichen Architektur den passenden Rahmen für den KANN-Dialog 2017.

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