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BDEW-Heizkostenvergleich Altbau 2017


  

(20.3.2017) Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat Anfang des Jahres den „BDEW-Heizkostenvergleich Altbau 2017“ veröffentlicht. Anhand von Beispielrechnungen bietet er Planern, Energieberatern und Eigentürmern einen Überblick über die Kosten ganz unterschiedlicher Systeme zur Beheizung und Warmwasserbereitung im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen - von der Teilsanierung im Einfamilienhaus bis zur Komplettsanierung eines Mehrfamilienhauses.

Konkrete Beispielrechnungen für ein Einfamilienhaus zeigen exemplarisch:

  • Beim Tausch des alten Gaskessels gegen einen modernen Erdgas-Brennwertkessel lassen sich jährlich bis zu 750 Euro Energiekosten sparen. Zudem ist bekannterweise der Kesseltausch nicht nur wirtschaftlich, sondern er entlastet auch die Umwelt, indem über 3 Tonnen CO₂ eingespart werden können.
  • Setzt man bei der Sanierung zusätzlich auf erneuerbare Energien, lassen sich ebenfalls deutliche CO₂-Einsparungen erreichen: Eine Wärmepumpe beispielsweise vermeidet pro Jahr rund 6,4 Tonnen CO₂ gegenüber einem rund 25 Jahre alten Ölkessel.

Der Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz verspricht wiederum überschaubare Investitionskosten. Die Jahresgesamtkosten und CO₂-Emissionen beim Anschluss an ein Wärmenetz sind allerdings stark von den örtlichen Energiepreisen bzw. den eingesetzten Brennstoffen abhängig. Bei durchschnittlicher Betrachtung liegt diese Variante etwa ein Fünftel über den Kosten des Erdgas-Brennwert-Vergleichssystems, spart aber bis zu 4,8 Tonnen mehr CO₂-Emissionen.

Der Einbau innovativer und effizienter Technologien wie etwa Brennstoffzellen, Sole-Wärmepumpen oder Pelletkessel erfordert höhere Investitionen. Die aktuell hohen Fördersätze für diese Technologien, beispielsweise für Brennstoffzellen, können allerdings die Wirtschaftlichkeit gegenüber vergleichbaren Heizungssystemen bis zu einem gewissen Maß verbessern.

Welches System im individuellen Fall die effizienteste Lösung darstellt, sollten Gebäudeeigentümer in enger Abstimmung mit ihrem regionalen Energieversorger klären.

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