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co2online: 80% der Heizanlagen ohne hydraulischen Abgleich; in Sachsen sind's „nur“ gut 77%

(20.3.2017) In 80% der deutschen Wohngebäude sind die Heizanlagen nicht optimal eingestellt: es fehlt der hydraulische Abgleich - das geht zumindest aus einer aktuellen Analyse der gemeinnützigen co2online GmbH hervor, die Daten von rund 60.700 Gebäuden ausgewertet hat. Würde der  hydraulische Abgleich konsequent umgesetzt, könnten allein in Deutschland Jahr für Jahr 5,3 Mio. Tonnen CO₂ vermieden werden, rechnet man bei co2online.

Der Anteil der optimierten Heizanlagen ist seit der letzten Auswertung vor fünf Jahren um rund fünf Prozentpunkte gestiegen. Es gibt allerdings markante Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern:


Nicht nur das Klima, sondern auch Hausbesitzer profitieren von der Optimierung ihrer Heizanlagen - zumal sie gefördert wird (siehe Beitrag „Neue Heizungsoptimierungs-Förderung ab 1.8.2016 August“): Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus stehen beispielsweise Handwerker-Kosten von rund 650 Euro (abzüglich 165 Euro Förderung) einer jährlichen Ersparnis von 90 Euro gegenüber. Der hydraulische Abgleich rechnet sich also im Schnitt in nur fünf Jahren.

Viele Hauseigentümer scheinen die Fördermöglichkeit jedoch noch nicht zu kennen: Bisher sind erst gut 20.000 Anträge für die Förderung der Heizungsoptimierung gestellt worden. In Anbetracht der rund 17 Millionen nicht optimal eingestellten Heizanlagen in Deutschland ist dies eine geringe Zahl.

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